Champions League: Die Bayern vor dem Spiel gegen Atletico Madrid

Der FC Bayern trifft morgen Abend zum Abschluss der Vorrundenphase der UEFA Champions League in der heimischen Allianz Arena auf Atletico Madrid. Sportlich hat das Duell keinen allzu großen Wert, dennoch sind die Verantwortlichen und Spieler an der Säbener Straße hoch motiviert und möchten gegen den Vorjahresfinalisten den positiven Trend der letzten Spiele fortsetzen.

FC Bayern München gegen Atletico Madrid, auf dem Papier klingt es wie ein echtes Spitzenspiel, doch leider hat dieses Duell nicht ganz die Bedeutung die es ursprünglich haben sollte. Grund hierfür ist die Tabellensituation in der Gruppe D, Atletico führt die Gruppe souverän mit 15 Punkte an und wird auch als Gruppenerster in das CL-Achtelfinale ziehen, denn die Bayern haben bereits sechs Zähler Rückstand auf den Vorjahresfinalisten.

Mit der überraschenden 2:3-Niederlage am letzten Spieltag gegen den FK Rostow hat sich das Team von Trainer Carlo Ancelotti selbst der Möglichkeit beraubt in „auf den letzten Metern“ doch noch an den Spaniern vorbeizuziehen. Dennoch nimmt Ancelotti das Spiel gegen Atletico ernst wie er auf der heutigen Pressekonferenz vor der Partie verriet: „Das Ziel, die Gruppe zu gewinnen, haben wir verpasst. Also haben wir unser Ziel nicht erreicht. Dennoch wollen wir morgen eine gute Leistung zeigen. Atletico Madrid ist immer ein guter Gegner. Daher ist es ein sehr wichtiges Spiel morgen, damit unser Vertrauen weiter aufbauen können. Wir wollen ein gutes Spiel machen.“ Zudem kündigte der Italiener an einige personelle Wechsel im Vergleich zum 3:1-Auswärtssieg gegen den 1. FSV Mainz zu vollziehen.

Mit Jerome Boateng hat sich bereits ein Profi für das morgige Spiel verletzungsbedingt abgemeldet. Der Innenverteidiger, der zuletzt stark in der Kritik stand, fällt mit einer leichten Schulterprellung aus. Dafür feiern mit Holger Badstuber und Xabi Alonso zwei Bayern-Spieler ihr Comeback, beide fehlten gegen Mainz krankheitsbedingt.

Während Ancelotti das Duell gegen Madrid ernst nimmt, wird es spannend zu sehen wie ernst sein Gegenüber, Diego Simeone, die Bayern nimmt. Der Argentinier verliert zwar nicht gerne, dennoch wird er sicherlich auch den einen oder anderen Spieler schonen. Vor allem weil es in der Liga zur Zeit nicht wirklich rund läuft, am vergangenen Wochenende kam Atletico zuhause nicht über ein mageres 0:0-Unentschieden gegen Espanyol Barcelona hinaus. Die Rojiblancos drohen damit den Anschluss an das Spitzenduo Real Madrid und FC Barcelona zu verlieren.

Foto: Siempreverde / depositphotos

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