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29. Mrz. 2010

Die erste Heimniederlage in dieser Saison setzte es am Samstag gegen den VfB Stuttgart. Die letzten Bundesligaspiele sind alle nicht optimal gelaufen, so konnten die Bayern in den letzten sechs Bundesligaspielen nur acht von möglichen 18 Punkten holen. Auch der Sturm konnte in den letzten sechs Partien nicht wirklich überzeugen, denn sieben Tore sind nicht gerade die optimale Ausbeute. Am Samstag bekamen die Fans des FC Bayern in der Allianz Arena wieder einmal ein schwaches Spiel der Roten zu sehen. Ein aufgeweckt spielender Ivica Olic traf noch zum 1:0 gegen clever spielende Stuttgarter, ehe Träsch und Marica die nächste 1:2 Niederlage klar machten. Etwas komisch lief das Thema Auswechslungen am Samstag, so musste Ivica Olic zur Halbzeit für einen müden Arjen Robben weichen. Olic war davon natürlich nicht begeistert und auch Robben, der sich kurz vor Schluss noch an der Wade verletzte, warscheinlich ebenso wenig. So hatte er vor dem Spiel schon Probleme an der Wade und bat Trainer Louis van Gaal noch um eine Pause. Fraglich ist Robbens Einsatz nun gegen Manchester United, die morgen gegen den FC Bayern antreten.

Auch die Stimmung war am Samstag erstaunlich schlecht. Teilweise schon bitter, wie wenig Stimmung 69.000 Zuschauer machen können. Besonders bitter war der Samstag für einige Fans der Südkurve, die den Nachmittag auf der Polizeiwache verbringen durften. Bitte hier nicht auf einige Boulevardblätter hören, denn hier konnte man wieder einige komische Nachrichten lesen…

Es spielten: Butt – Lahm, van Buyten, Badstuber, Contento – Müller (82.Demichelis), van Bommel, Schweinsteiger, Pranjic (46.Ribéry) – Olic (46.Robben), Klose

Auch für die Bayern Amateure setze es am Samstag eine Niederlage. Nach dem Nachholspiel in Wuppertal leider schon die zweite in Folge. Mit 0:2 durften die Bayern Amateure die Heimfahrt aus Aue antreten. In der Tabelle rutschten die Amateure vom elften auf den vierzehnten Tabellenplatz.

Es spielten: Riedmüller – Kopplin, Haas, Stierle – Knasmüllner, Schwarz, Ekici, Schütz (68.Sansone)  – Sene, Sikorski, Yilmaz


24. Mrz. 2010

Mit großer Spannung wird es erwartet, dass zweite Halbfinale des DFB Pokals zwischen dem FC Schalke 04 und dem FC Bayern. Gestern Abend konnte sich bereits Werder Bremen mit einem souveränen 2:0 Sieg gegen den FC Augsburg durchsetzen und wartet nun im Finale auf die Bayern oder Schalke. Der FC Bayern hat es selbst in der Hand in dieser Saison das Tripple perfekt zu machen. Heute ein Sieg gegen die Schalker und man wäre dem Traum wieder ein Schritt näher. Glücklicherweise konnten sich Ribéry, van Buyten und Olic fit zurück melden und werden wohl heute zum Einsatz kommen. Fraglich ist ob David Alaba erneut eine Chance bekommen wird, sein Können zu zeigen. Wir gehen davon aus, dass Hamit Altintop an alter Wirkungsstätte auflaufen darf und Alaba vertritt.

So wollen sie spielen: Butt – Lahm, van Buyten, Badstuber, Altintop – Robben, van Bommel, Schweinsteiger, Ribéry – Klose, Müller


22. Mrz. 2010

Entwarnung beim FC Bayern! Passend zum wichtigen Halbfinalspiel im DFB Pokal am Mittwoch in Gelsenkirchen beim FC Schalke 04, können die Bayern wieder auf Ivica Olic, Franck Ribéry und Daniel van Buyten zurückgreifen.

Ivica Olic hat seine Wadenprellung auskuriert. Franck Ribéry konnte ebenfalls wieder am Mannschaftstraining teilnehmen. Ribéry musste die letzten Einheiten aufgrund erneut auftretender Sprunggelenksprobleme absagen.

Große Sorgen bereitete die Verletzung von Daniel van Buyten am Samstag in Frankfurt. Die Verantwortlichen und Fans dachten schon an schlimmeres, als Daniel van Buyten längere Zeit behandelt werden musste und sogar ausgewechselt wurde. Zum großen Glück der Bayern zog sich van Buyten “nur” eine Prellung des Jochbeins zu und ist am Mittwoch Einsatzbereit.


20. Feb. 2010

10. Bundesliga-Sieg in Folge und 14. Pflichtspielsieg in Folge?? Diesen ewigen Vereinsrekord versucht der FC Bayern am heutigen Samstag zu knacken. Dazu müssen die Roten ab 15.30 Uhr einen Sieg im ewigen bayrischen Duell beim 1. FC Nürnberg holen. Die Glubberer dümpeln in der Tabelle auf Platz 17 herum und stecken somit in akuter Abstiegsgefahr. Die Bayern hingegen liegen auf Platz 2, nur ein Tor von Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen entfernt, das am Sonntag ein schwieriges Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen zu absolvieren hat. Das Hinspiel gewannen die Bayern durch ein spätes Tor von Daniel van Buyten mit 2:1. Ivica Olic hatte für das erste Tor gesorgt. Leider nicht dabei auf Seiten des kommenden deutschen Meisters ist leider wieder einmal Franck Ribéry, der an einer Fußprellung leidet. Trainer Louis van Gaal gab aber beim Abschlusstraining schon Entwarnung. Ribéry hätte zur Not spielen können, man wolle aber nur kein Risiko in Hinsicht auf die anstrengenden kommenden Wochen eingehen. Ebenso ausfallen wird Abwehrchef van Buyten mit einem Muskelfaserriss. Gespannt sein darf man auch auf die Leistungen der Bayern-Leihgaben Andreas Ottl und Breno auf Seiten der Nürnberger. Schiedsrichter der Partie wird Thorsten Kinhöfer sein.

Voraussichtliche Aufstellung: Butt – Lahm, Demichelis, Badstuber, Contento – Robben, van Bommel, Schweinsteiger, Müller – Olic, Gomez


18. Feb. 2010

Da rettet ein Abseitstor von Miroslav Klose den 2:1 Duselsieg des FC Bayern…wer hätte das gestern vor dem Spiel noch gedacht? Die Bayern erschreckend schwach und unsicher gegen einen clever spielenden AC Florenz. Florenz stand gut organisiert in der Defensive und konnte dem FC Bayern bis zur 45.Minute locker in die Augen schauen. Dann entschied der sehr schlechte Schiedsrichter Övrebö aus Norwegen auf Elfmeter, obwohl Mario Gomez den Ball bereits im Tor untergebracht hatte…Arjen Robben trat an und traf zum wichtigen 1:0 vor der Pause. Auch in der zweiten Halbzeit schalteten die Bayern nicht in den zweiten Gang, so dass der Ausgleich die logische Konsequenz war. Erst in der Schlussviertelstunde wachten die Bayern und auch das Publikum auf und versuchten einige Male den Ball im Tor des AC Florenz unterzubringen. Erst in der 89.Minute gelang es nach einer Flanke von Arjen Robben, die der Torhüter Frey aus Florenz noch nach vorne abprallen ließ, einer schnellen Reaktion und Vorlage von Ivica Olic – das Miroslav Klose den Ball per Kopf und in klarer Abseitsposition zum 2:1 Sieg im Tor unterbrachte. Die 66.000 Zuschauer sahen keinen großen Europapokalabend des FC Bayern. Drücken wir für das Rückspiel in Florenz die Daumen!

Es spielten: Butt, Lahm, van Buyten (46.Contento), Badstuber, Schweinsteiger, van Bommel, Robben, Ribéry, Müller (65.Olic), Gomez (65.Klose)


26. Jan. 2010

In der Säbenerstr. war es richtig ruhig am Montag. Einige Nationalspieler sind zum Fitnesstest nach Stuttgart gereist, Ivica Olic und Anatoliy Tymoshchuk flogen nach Lissabon zu einem Benefizspiel und Franck Ribéry musste wegen eines privaten Termins nach Marseille. 13 von 24 Spielern blieben an der Säbenerstr. für die Trainingseinheit. Für dieses Rumpfteam war das Training auch gleichzeitig ein Abschlusstraining, denn um 14 Uhr wird heute das Freundschaftsspiel gegen den FC Ingolstadt auf dem Trainingsgelände angepfiffen. Spielen sollen alle Spieler die in Bremen nicht zum Einsatz oder wenig zum Einsatz kamen.

Bericht und Bilder des Testspiels morgen bei bayernfanblock.de


25. Jan. 2010

Es bleibt weiterhin spannend an der Tabellenspitze der Bundesliga. Die Profis des FC Bayern konnten am Samstag, nach der FC Schalke 05 nur Unentschieden bei unseren Freunden aus Bochum spielte, erneut für einen Tag von der Sonnenseite der Tabelle schauen. Leverkusen gewann gestern dann leider noch in Hoffenheim, so dass der erste Tabellenplatz nochmals nach Leverkusen ausgeliehen werden musste. In einer guten und temporeichen Partie im umgebauten Weserstadion hätte der FC Bayern allerdings deutlich am Torverhältnis arbeiten können. So sprach manch ein Fan gar von hohen Ergebnissen wie 8:2 und 9:2, hätte man alle Chancen genutzt. Los ging es bereits nach wenigen Minuten, als Arjen Robben leider nur den Pfosten traf. Robbens Schuss war bereits der zehnte Aluminumtreffer in dieser Saison für den FC Bayern. Ein paar Minuten später verpasste Ivica Olic mit einem Lupfer die frühe Führung. Die Bremer erzielten daraufhin aus dem Nichts ein Tor, dass von Thomas Müller in der 25.Minute ausgeglichen wurde. Ivica Olic war es dann ganze zehn Minute später und der FC Bayern führte im Weserstadion. Beide Male muss man Mario Gomez ein Lob aussprechen, denn beim ersten Tor hatte Mario Gomez den Ball für Thomas Müller durchgelassen und beim zweiten Tor den Ball so berührt, dass Olic auf alle Fälle nur einnetzen musste. Die Bremer nutzten in der zweiten Halbzeit nun eine ihre wenigen Chancen zum Ausgleich, ehe Arjen Robben mit einem perfekten Freistoß der Siegtreffer für die Bayern gelang. Der achte Sieg in Folge war damit perfekt!

Es spielten: Butt (46.Rensing), Lahm, van Buyten, Demichelis, Badstuber, Robben (81.Klose), van Bommel, Schweinsteiger, Müller, Gomez, Olic (68.Ribéry)


20. Dez. 2009

Der FC Bayern hat seinen Zuschauern in seinem letzten Spiel im Kalenderjahr 2009 ein Schützenfest geboten – mit 5:2 schoss der Rekordmeister den Tabellenletzten Hertha BSC Berlin zurück in die Hauptstadt. Die Bayern waren ihrem Gegner aus Berlin über 90 Minuten in allen Belangen haushoch überlegen und hätten bei konsequenterer Spielführung und besserer Chancenverwertung auch deutlich höher gewinnen können. Vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena hatte Mario Gomez nach Flanke von Philipp Lahm in der 9. Minute die erste gute Chance, sein Kopfball verfehlte das Tor aber knapp. 3 Minuten später war es wieder Gomez, der nach einem schönen Pass von Arjen Robben seinen Gegenspieler in Leere rutschen ließ, aber am überragend mit dem Fuß parierenden Jaroslav Drobny im Berliner Tor scheiterte. Das 1:0 fiel dann in Minute 16: nach einer Ecke von Holger Badstuber kam Daniel van Buyten am kurzen Pfosten frei zum Kopfball und ließ Drobny keine Chance. Rund 15 Minuten später flankte Lahm von der rechten Seite halbhoch in den Strafraum zu Gomez, der Drobny per Beinschuss bezwingen konnte – 2:0, allerdings stand Gomez knapp im Abseits (31.). Die Entscheidung fiel nur 2 Minuten später. Gomez hatte sich ganz stark auf der rechten Angriffsseite an seinem Gegenspieler vorbeigetankt, seinen Flachpass in die Mitte konnte Drobny nur vor die Füße von Robben abklatschen, der dann kein Problem hatte, den Ball aus 7 Metern einzunetzen – 3:0 (33.). Die erste Großchance der Hertha vergab Maximilian Nicu. Martin Demichelis hatte an der Torauslinie den Ball fahrlässig gegen Raffael verloren, doch Nicu verstolperte nach Pass von Raffael 10 Meter freistehend vor Hans-Jörg Butt den Ball. In Minute 41 dann noch einmal Raunen in der Allianz Arena: nach einem tollen Flankenlauf von Robben brachte Ivica Olic den Ball per Hacke Richtung Tor, doch Drobny stand goldrichtig und konnte in höchster Not parieren. Die Bayern begannen auch in Halbzeit 2 wie die Feuerwehr. Olic schickte Gomez steil, der sich dann aber den Ball zu weit vorlegte, wodurch Drobny letztendlich die Großchance vereiteln konnte (49.). 3 Minuten später setzte Danijel Pranjic einen Schuss von der Strafraumgrenze knapp am recht Pfosten vorbei. Glück dann in Minute 57, als Butt einen Schuss von Raffael in die Mitte abklatschen ließ und der Nachschuss von Lukasz Piszczek am Außenpfosten landete. Jubeln durften die Zuschauer dann wieder in Minute 60, nachdem Robben den Ball toll zu Thomas Müller durchgesteckt hatte und der Youngster mühelos vollstrecken konnte – 4:0. Nur zwei Minuten später eine Kopie des 1:0. Badstubers Ecke köpfte van Buyten am kurzen Eck ins Tor – Schiedsrichter Marco Fritz gab das Tor wegen eines angeblichen Foulspiels fernab vom Ball nicht. Wieso er gepfiffen hat, wird wohl der Schiedsrichter nur selber wissen. Bastian Schweinsteiger knallte kurz darauf einen Freistoß aus 25 Metern ans Lattenkreuz (64.). Wiederum nur zwei Minuten später parierte Drobny erneut weltklasse aus der Nahdistanz gegen Gomez, der nach Lahm-Pass in den Ball gesprintet war. Den ersten Berliner Treffer gab es in der 71. Spielminute. Erneut war es Demichelis, der erst stümperhaft am Strafraumeck den Ball gegen Adrian Ramos verlor und dann noch zu allem Überfluss den Kullerschoss des Herthaners, der neben das Tor gegangen wäre, ins eigene Tor lenkte. Das letzte Tor des FC Bayern 2009 war Olic vorbehalten. Gomez steckte schön in die Gasse zu Olic durch, der Drobny verladen konnte und links unten einschob – 5:1. Der Rest war Aus- und Schaulaufen. Einen kleinen Schönheitsfleck gab es noch in der 90. Minute, als van Buyten nach Flanke von Arne Friedrich im Zentrum schlief und Raffael unbehindert zum 5:2-Endstand einköpfen konnte.

Der FC Bayern überwintert in der Bundesliga mit 33 Punkten hinter Bayer 04 Leverkusen (35) und dem FC Schalke 05 (34) auf Platz drei. Die deutlichen Leistungssteigerung zum Ende der Hinrunde und die anstehenden (dauerhaften) Comebacks von Robben und vorallem auch Franck Ribéry lassen aber auf einen rosigen Saisonverlauf hoffen.

Es spielten: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten, Badstuber (73. Braafheid) – Schweinsteiger, Pranjic – Robben, Müller (63. Altintop) – Gomez, Olic (80. Klose)

Mein persönliches Fazit: Die letzten Spiele lassen eigentlich kein Spielraum für meckern, auch das 5:2 gegen die Hertha war eine starke Partie. Negativ aufgefallen ist mir nur wieder Martin Demichelis. In den letzten 4 Spielen hat er 3 von 4 Gegentoren (mit-)verschuldet – und das ganze nur wegen seiner lässigen Art und Weise. Das geht so einfach nicht, ich hätte ihn auch gegen Berlin schon zur Halbzeit gegen Breno ausgetauscht. Edson Braafheid hat bei seinen 17 Minuten Einsatz eindrucksvoll gezeigt, warum er für den FC Bayern im besten Fall Ergänzung ist. Die Wechsel gestern habe ich auch nicht nachvollziehen können. Louis van Gaal hat das einerseits schon gut gemacht, auch mal Bankdrücker ranzulassen, andererseits hätte man den einen vielleicht früher und den anderen gar nicht einwechseln sollen. Wieso ein Anatoliy Tymoshchuk von van Gaal vollkommen rasiert wurde, verstehe ich auch nicht. Dass ihm mittlerweile der allenfalls durchschnittliche Pranjic im zentralen defensiven Mittelfeld vorgezogen wird, ist fast schon Hohn. Eins muss man aber ganz klar festhalten: Bei allem Unverständnis geben die Spielweise und die Ergebnisse der letzten Wochen van Gaal in seinen Entscheidungen vollkommen recht…


13. Dez. 2009

Der FC Bayern kommt allmählich ins Rollen. Nach zuletzt vier Pflichtspielsiegen in Folge konnte der Rekordmeister auch sein Auswärtsspiel am 16. Spieltag in der Bundesliga beim VfL Bochum souverän gewinnen – 5:1 hieß es am Ende gegen vollkommen hilflose Bochumer. Vor knapp 31.000 Zuschauern im ausverkauften Rewirpower-Stadion waren die Bayern die komplette Spielzeit Herr der Lage und ließen dem VfL nicht den Hauch einer Chance – bei konsequentem Zuendespielen der zahlreichen Torchancen wäre durchaus ein höheres Resultat möglich gewesen. Den Bayern war von Anfang an anzumerken, dass sie keinen Zweifel aufkommen lassen wollten, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Die ersten Chancen waren allesamt Weitschüsse – doch Bastian Schweinsetiger (8.), Danijel Pranjic (9.) und auch Mario Gomez (14.) scheiterten entweder am starken Bochumer Torhüter Philipp Heerwagen oder zielten knapp daneben. Folgerichtig fiel in der 23. Minute das erste Tor für die Mannen von Trainer Louis van Gaal. Thomas Müller erkämpfte sich in Strafraumnähe den Ball, passte auf den linken Flügel zu Ivica Olic, dessen scharfe Hereingabe von Mario Gomez schön verwertet wurde. Nur 3 Minuten später hätte Gomez fast wieder zugeschlagen, doch leider klaute ihm Olic 11 Meter vor dem Tor den Ball und wurde abgeblockt. Die nächste Chance vergab Holger Badstuber (32.), dessen starker Freistoß von der Mauer knapp zur Ecke ebgelenkt wurde. In Minute 33 dann schon die Vorentscheidung. Gomez kämpfte sich am linken Flügel durch, zog den Ball von der Auslinie stark nach innen, wo Mergim Mavraj vor dem einschussbereiten Olic klären wollte, sein Versuch aber im eigenen Tor landete – 2:0. Nachdem ein Gomez-Kopfball knapp über den Querbalken segelte (38.), fiel das 3:0 bereits in Minute 43. Philipp Lahm spazierte durch das Bochumer Mittelfeld, spielte steil auf Schweinsteiger, der frei vor Heerwagen quer auf Olic legte. Dieser hatte aus 5 Metern keine Mühe, den Ball zu verwerten – ein Weltklasse-Spielzug. Damit endete die erste Halbzeit, in der die Bayern über 70% Ballbesitz für sich verzeichnen konnten. Auch in der zweiten Halbzeit gaben die Bayern Vollgas. Heerwagen kratzte einen Olic-Schuss aus dem Winkel (47.), Martin Demichelis verpasste das Tor nach Badstube-Ecke nur knapp (48.). In Minute 50 war es wiederum Olic, der zum 4:0 einnetzte. Nach einem Fehler in der Bochumer Deckung zirkelte Badstuber eine Flanke punktgenau auf Olic’ Kopf, der aus 8 Metern Herwaagen keine Chance ließ. Es dauerte keine 6 Minuten, bis das 5:0 fiel. Lahm dribbelte sich stark in den Bochumer Strafraum, sein Schussversuch wurde geblockt und landete bei Pranjic, der den Ball aus 14 Metern unter die Latte nagelte. In der Folgezeit zeigten die Bayern Gnade und schalteten mehrere Gänge zurück. Gute Chancen gab es trotzdem zu Hauf, die aber allesamt teils fahrlässig vergeben wurden. So scheiterten Gomez (69.) und der eingewechselte Arjen Robben (71., 72.) knapp an Heerwagen. In Minute 76 sogar der Ehrentreffer für den VfL. Christian Fuchs zog einen Freistoß aus spitzem Winkel von rechts direkt aufs Tor, Hans-Jörg Butt sah nicht gut aus – 1:5. Mark van Bommel verabschiedete sich kurze Zeit später wegen seiner fünften gelben Karte vorzeitig in die Winterpause (77.). Danach klärte Butt nochmal weltklasse gegen Vahid Hashemian (83.), bevor Robben (86.) und der ebenfalls eingewechselte Anatoliy Tymoshchuk (88.) die letzten guten Chancen der Bayern vergaben.

Statistiken zum Spiel VfL Bochum : FC Bayern München

Torschüsse 7:21 – Flanken 13:23 – Ecken 2:9 – Zweikämpfe 44% : 56% – Ballbesitz 33% : 67% – Fouls 12:11 – Abseits 2:1

Es spielten: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten (64. Breno), Badstuber – van Bommel – Schweinsteiger (57. Robben), Pranjic – Müller (84. Tymoshchuk), Gomez, Olic

In der Tabelle konnten die Bayern weiter Boden gut machen. Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen kam beim abgeschlagenen Tabellenletzten Hertha BSC Berlin nicht über ein 2:2 hinaus, während das Verfolgerduell SV Werder Bremen – FC Schalke 05 0:2 endete. Der Hamburger SV gewann dagegen souverän beim 1. FC Nürnberg 4:0. Leverkusen führt weiterhin mit 32 Punkten vor Schlake (31), dem FC Bayern (30), Bremen und Hamburg (je 28). Am letzten Spieltag der Hinrunde treten die Bayern kommenden Samstag um 15.30 Uhr in der Allianz Arena gegen Hertha BSC Berlin an – ein Sieg ist Pflicht!!

Mein persönliches Fazit: Gibts wieder keins, 5:1 sagt alles aus – nur vielleicht soviel: Wieder eine ganz starke Mannschaftsleistung, einzig Martin Demichelis fällt wegen seiner (Fahr-)Lässigkeit wiederum deutlich zum Rest ab…


9. Dez. 2009

Die Bayern haben den Achtelfinal-Einzug in der Champions League doch noch perfekt gemacht. Beim “Wunder von Turin” spielten sich die Roten in einen regelrechten Rausch und beherrschten die eigentlich favorisierten Italiener nach Belieben. Beim mit Abstand besten Spiel unter der Leitung von Trainer Louis van Gaal und einem der besten Spiele der letzten Jahre gewannen die Bayern hochverdient bei Juventus Turin vor 27.000 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion mit 4:1 – das Ergebnis fiel aus Turiner Sicht sogar noch schmeichelhaft aus. Die Bayern traten im Gegensatz zu den teils unterirdischen Auftritten in der bisherigen Saison wie ausgewechselt auf – Kampf, Spielwitz, Laufbereitschaft, Siegeswille – der geneigte Fan wird sich fragen, wieso das nicht immer so funktioniert?!?

Die Bayern waren von Beginn an bissig und präsent. Bereits in der 2. Spielminute schickte Bastian Schweinsteiger Mario Gomez und Ivica Olic per Steilpass auf die Reise Richtung Gianluigi Buffon im Tor von Juventus, Schiedsrichter Massimo Busacca aus der Schweiz entschied aber leider fälschlicherweise auf Abseits. In Minute 5 spielte Philipp Lahm von der rechten Seite flach in den Strafraum zu Schweinsteiger, der aus 14 Metern deutlich verzog. In der 12. Spielminute flankte Mark van Bommel aus dem Halbfeld in den Turiner Strafraum, Olic setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und scheiterte am Pfosten – Riesenpech. Nur eine Minute später konnte ein Schussversuch Schweinsteigers in letzter Sekunde abgeblockt werden. Wie aus dem Nichts dann die vollkommen unverdiente Führung für die Italiener (19.). Martin Demichelis verlor den Ball leichtfertig im Mittelfeld gegen Diego, Claudio Marchisio flankte punktgenau auf David Trezeguet, der Volley aus 17 Metern Hans-Jörg Butt keine Chance ließ. Die Bayern aber waren überhaupt nicht geschockt und schnürten die “alte Dame” weiter in ihrer eigenen Hälfte fest. Zunächst scheiterte Schweinsteiger per Weitschuss an Buffon (20.), dann setzte Olic einen Kopfball hauchdünn über das Tor (23.). In der 30. Minute wurde dann Olic von Martin Caceres regelwidrig  im Strafraum von den Beinen geholt – Elfmeter. Butt Butt Butt Butt Butt – drin, eiskalt links unten – 1:1. Kurz danach senkte sich erst eine Bogenlampe von Schweinsteiger auf den Kasten von Buffon, dann köpfte Gomez die nachfolgende Ecke aus 5 Metern hauchdünn über den Querbalken (32.). Juventus konnte sich gar nicht mehr befreien. Bis zur Halbzeit hatten Olic (38.), Schweinsteiger (41.) und van Buyten (45.) weitere gute Einschussmöglichkeiten. Der Pausenstand von 1:1 war aus Turiner Sicht mehr als schmeichelhaft. In der zweiten Halbzeit knöpften die Bayern direkt daran an, wo sie in Halbzeit 1 aufgehört hatten. Nachdem ein Schuss von Danijel Pranjic knapp am Pfosten vorbeistrich (51.), fiel die hochverdiente Führung eine Minute später. van Bommel flanke aus dem Halbfeld auf van Buyten, dessen Kopfball von Buffon nur in die Mitte abgeklatscht werden konnte – Olic stand goldrichtig und schob zum 2:1 ein. Trotz der Führung zogen sich die Bayern aber nicht zurück. Die nächste Großchance hatten aber die Italiener. Trezeguet zielte aber zum Glück aus 10 Metern deutlich zu hoch (66.). Kurz darauf konnte sich Gomez weltklasse gegen seinen Gegenspieler durchsetzen, sein Querpass auf Olic wurde im letzten Moment geklärt (68.). Eine einem gefährlichen Schweinsteiger-Weitschuss folgende Ecke köpfte van Buyten ans Außennetz (69.). Durch den eingewechselten Arjen Robben bekam das Bayernspiel weiteren Schwung. Nach einem Solo wurde Schweinsteigers Schuss gerade noch zur Ecke abgefälscht (82.). Diese gab Holger Badstuber punktgenau auf van Buyten herein, dessen Kopfball von Buffon direkt zu Gomez gelenkt wurde, der nur noch einschieben musste – 3:1 die Entscheidung. Der Rest des Spiels war Schaulaufen. Erst scheiterte Robben nach einem tollen Solo knapp (89.), bevor Anatoliy Tymoshchuk in der Nachspielzeit den Endstand von 4:1 herstellte. Robben hatte auf Thomas Müller gepasst, der den Ball nur noch auf den Ukrainer ablegen musste, dessen Strich aus 18 Metern im Tornetz einschlug.

Der Rest war nur noch Jubel und Feiern – eine historische Nacht für den FC Bayern.

Es spielten: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten, Badstuber – van Bommel, Schweinsteiger – Müller, Pranjic (72. Robben) – Gomez, Olic (79. Tymoshchuk)

Mein persönliches Fazit: Gibt es keins – das Ergebnis sagt alles aus. Eine überragende Mannschaftsleistung…

Die Abschlusstabelle der Gruppe A:

1. Girondins Bordeaux   9:2 Tore   16 Punkte

2. FC Bayern München   9:5 Tore   10 Punkte

3. Juventus Turin   4:7 Tore   8 Punkte

4. Maccabi Haifa   0:8 Tore   0 Punkte

Eine kleine Besonderheit noch am Rande. Hans-Jörg Butt erzielte in seinem 50. Champions League Spiel sein 3. Tor – alle per Elfmeter und alle gegen Juventus Turin (einmal mit Bayer 04 Leverkusen und einmal mit dem Hamburger SV).

Hoffentlich können die Bayern diese Leistung in den letzten beiden Spielen in der Bundesliga vor der Winterpause beim VfL Bochum und gegen Hertha BSC Berlin wiederholen.

Hier noch ein paar Pressestimmen zu gestern:

La Gazzetta dello Sport: „Addio Champions League. Van Gaals Bayern beherrschen Juve. Die Signora wurde im eigenen Wohnzimmer geschlagen und gedemütigt. Bayern war perfekt.”

Tuttosport: „Jetzt muss sich alles ändern, Juve! Der Club ist fragil, die großen Neuzugänge skandalös, und Ferrara hat dem Team keine Spielkultur gegeben. Juve wurde von den Bayern gedemütigt.”

Corriere dello Sport: „Vier Ohrfeigen für Juve! Ein totaler Zusammenbruch. Juve wurde überrollt und rausgeworfen. Nach Trezeguets trügerischem 1:0 spielten nur noch die Bayern.”

La Stampa: „Verheerende Alte Dame. Juve zerbröselt in Stücke. Ferrara, dafür gibt es keine Entschuldigung. Das Mindest-Resultat ist verfehlt worden. Für Ferrara eine Albtraum-Nacht mit Protesten der Tifosi und Pfiffen gegen die Stars.“

Bild: „Mia san die Bayern-Helden! Wahnsinn! Super! Sakra! Das waren endlich die echten Bayern! Jetzt können die Bayern endlich mal richtig feiern: Mir san (wieder) mir!“

Abendzeitung: „Eine magische Nacht! Die Spieler wollten gar nicht in die Kabine und tanzten vor der Fankurve. Einige sprangen sogar über die Bande, um mit den Fans zu feiern.”

tz: „Bravissimo, FC Bayern! Grandios! Fantastisch! Unglaublich! Die Bayern haben tatsächlich das Wunder geschafft. Ist es das Zeichen für die kommenden Wochen?“

Münchner Merkur: „Die Bayern schreiben eine Heldensage. Gestern umwehte die Mannschaft um Kapitän Mark van Bommel erstmals seit langem mal wieder ein Hauch des alten Mia-san-mia-Mytos.“

Süddeutsche Zeitung: „Weiter, immer weiter. Die Bayern zeigten eine Lust und eine Leidenschaft, die ihnen nach den zuletzt gezeigten Leistungen wohl kuam jemand zugetraut hatte.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Befreiungsschlag der Bayern: Der FCB hat wieder einmal bewiesen, dass man ihn nie abschreiben darf. Er hätte sich für den ersten Sieg in Turin keine bessere Gelegenheit aussuche können.”

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