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20. Feb. 2010

10. Bundesliga-Sieg in Folge und 14. Pflichtspielsieg in Folge?? Diesen ewigen Vereinsrekord versucht der FC Bayern am heutigen Samstag zu knacken. Dazu müssen die Roten ab 15.30 Uhr einen Sieg im ewigen bayrischen Duell beim 1. FC Nürnberg holen. Die Glubberer dümpeln in der Tabelle auf Platz 17 herum und stecken somit in akuter Abstiegsgefahr. Die Bayern hingegen liegen auf Platz 2, nur ein Tor von Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen entfernt, das am Sonntag ein schwieriges Auswärtsspiel beim SV Werder Bremen zu absolvieren hat. Das Hinspiel gewannen die Bayern durch ein spätes Tor von Daniel van Buyten mit 2:1. Ivica Olic hatte für das erste Tor gesorgt. Leider nicht dabei auf Seiten des kommenden deutschen Meisters ist leider wieder einmal Franck Ribéry, der an einer Fußprellung leidet. Trainer Louis van Gaal gab aber beim Abschlusstraining schon Entwarnung. Ribéry hätte zur Not spielen können, man wolle aber nur kein Risiko in Hinsicht auf die anstrengenden kommenden Wochen eingehen. Ebenso ausfallen wird Abwehrchef van Buyten mit einem Muskelfaserriss. Gespannt sein darf man auch auf die Leistungen der Bayern-Leihgaben Andreas Ottl und Breno auf Seiten der Nürnberger. Schiedsrichter der Partie wird Thorsten Kinhöfer sein.

Voraussichtliche Aufstellung: Butt – Lahm, Demichelis, Badstuber, Contento – Robben, van Bommel, Schweinsteiger, Müller – Olic, Gomez


18. Feb. 2010

Da rettet ein Abseitstor von Miroslav Klose den 2:1 Duselsieg des FC Bayern…wer hätte das gestern vor dem Spiel noch gedacht? Die Bayern erschreckend schwach und unsicher gegen einen clever spielenden AC Florenz. Florenz stand gut organisiert in der Defensive und konnte dem FC Bayern bis zur 45.Minute locker in die Augen schauen. Dann entschied der sehr schlechte Schiedsrichter Övrebö aus Norwegen auf Elfmeter, obwohl Mario Gomez den Ball bereits im Tor untergebracht hatte…Arjen Robben trat an und traf zum wichtigen 1:0 vor der Pause. Auch in der zweiten Halbzeit schalteten die Bayern nicht in den zweiten Gang, so dass der Ausgleich die logische Konsequenz war. Erst in der Schlussviertelstunde wachten die Bayern und auch das Publikum auf und versuchten einige Male den Ball im Tor des AC Florenz unterzubringen. Erst in der 89.Minute gelang es nach einer Flanke von Arjen Robben, die der Torhüter Frey aus Florenz noch nach vorne abprallen ließ, einer schnellen Reaktion und Vorlage von Ivica Olic – das Miroslav Klose den Ball per Kopf und in klarer Abseitsposition zum 2:1 Sieg im Tor unterbrachte. Die 66.000 Zuschauer sahen keinen großen Europapokalabend des FC Bayern. Drücken wir für das Rückspiel in Florenz die Daumen!

Es spielten: Butt, Lahm, van Buyten (46.Contento), Badstuber, Schweinsteiger, van Bommel, Robben, Ribéry, Müller (65.Olic), Gomez (65.Klose)


26. Jan. 2010

In der Säbenerstr. war es richtig ruhig am Montag. Einige Nationalspieler sind zum Fitnesstest nach Stuttgart gereist, Ivica Olic und Anatoliy Tymoshchuk flogen nach Lissabon zu einem Benefizspiel und Franck Ribéry musste wegen eines privaten Termins nach Marseille. 13 von 24 Spielern blieben an der Säbenerstr. für die Trainingseinheit. Für dieses Rumpfteam war das Training auch gleichzeitig ein Abschlusstraining, denn um 14 Uhr wird heute das Freundschaftsspiel gegen den FC Ingolstadt auf dem Trainingsgelände angepfiffen. Spielen sollen alle Spieler die in Bremen nicht zum Einsatz oder wenig zum Einsatz kamen.

Bericht und Bilder des Testspiels morgen bei bayernfanblock.de


25. Jan. 2010

Es bleibt weiterhin spannend an der Tabellenspitze der Bundesliga. Die Profis des FC Bayern konnten am Samstag, nach der FC Schalke 05 nur Unentschieden bei unseren Freunden aus Bochum spielte, erneut für einen Tag von der Sonnenseite der Tabelle schauen. Leverkusen gewann gestern dann leider noch in Hoffenheim, so dass der erste Tabellenplatz nochmals nach Leverkusen ausgeliehen werden musste. In einer guten und temporeichen Partie im umgebauten Weserstadion hätte der FC Bayern allerdings deutlich am Torverhältnis arbeiten können. So sprach manch ein Fan gar von hohen Ergebnissen wie 8:2 und 9:2, hätte man alle Chancen genutzt. Los ging es bereits nach wenigen Minuten, als Arjen Robben leider nur den Pfosten traf. Robbens Schuss war bereits der zehnte Aluminumtreffer in dieser Saison für den FC Bayern. Ein paar Minuten später verpasste Ivica Olic mit einem Lupfer die frühe Führung. Die Bremer erzielten daraufhin aus dem Nichts ein Tor, dass von Thomas Müller in der 25.Minute ausgeglichen wurde. Ivica Olic war es dann ganze zehn Minute später und der FC Bayern führte im Weserstadion. Beide Male muss man Mario Gomez ein Lob aussprechen, denn beim ersten Tor hatte Mario Gomez den Ball für Thomas Müller durchgelassen und beim zweiten Tor den Ball so berührt, dass Olic auf alle Fälle nur einnetzen musste. Die Bremer nutzten in der zweiten Halbzeit nun eine ihre wenigen Chancen zum Ausgleich, ehe Arjen Robben mit einem perfekten Freistoß der Siegtreffer für die Bayern gelang. Der achte Sieg in Folge war damit perfekt!

Es spielten: Butt (46.Rensing), Lahm, van Buyten, Demichelis, Badstuber, Robben (81.Klose), van Bommel, Schweinsteiger, Müller, Gomez, Olic (68.Ribéry)


20. Dez. 2009

Der FC Bayern hat seinen Zuschauern in seinem letzten Spiel im Kalenderjahr 2009 ein Schützenfest geboten – mit 5:2 schoss der Rekordmeister den Tabellenletzten Hertha BSC Berlin zurück in die Hauptstadt. Die Bayern waren ihrem Gegner aus Berlin über 90 Minuten in allen Belangen haushoch überlegen und hätten bei konsequenterer Spielführung und besserer Chancenverwertung auch deutlich höher gewinnen können. Vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena hatte Mario Gomez nach Flanke von Philipp Lahm in der 9. Minute die erste gute Chance, sein Kopfball verfehlte das Tor aber knapp. 3 Minuten später war es wieder Gomez, der nach einem schönen Pass von Arjen Robben seinen Gegenspieler in Leere rutschen ließ, aber am überragend mit dem Fuß parierenden Jaroslav Drobny im Berliner Tor scheiterte. Das 1:0 fiel dann in Minute 16: nach einer Ecke von Holger Badstuber kam Daniel van Buyten am kurzen Pfosten frei zum Kopfball und ließ Drobny keine Chance. Rund 15 Minuten später flankte Lahm von der rechten Seite halbhoch in den Strafraum zu Gomez, der Drobny per Beinschuss bezwingen konnte – 2:0, allerdings stand Gomez knapp im Abseits (31.). Die Entscheidung fiel nur 2 Minuten später. Gomez hatte sich ganz stark auf der rechten Angriffsseite an seinem Gegenspieler vorbeigetankt, seinen Flachpass in die Mitte konnte Drobny nur vor die Füße von Robben abklatschen, der dann kein Problem hatte, den Ball aus 7 Metern einzunetzen – 3:0 (33.). Die erste Großchance der Hertha vergab Maximilian Nicu. Martin Demichelis hatte an der Torauslinie den Ball fahrlässig gegen Raffael verloren, doch Nicu verstolperte nach Pass von Raffael 10 Meter freistehend vor Hans-Jörg Butt den Ball. In Minute 41 dann noch einmal Raunen in der Allianz Arena: nach einem tollen Flankenlauf von Robben brachte Ivica Olic den Ball per Hacke Richtung Tor, doch Drobny stand goldrichtig und konnte in höchster Not parieren. Die Bayern begannen auch in Halbzeit 2 wie die Feuerwehr. Olic schickte Gomez steil, der sich dann aber den Ball zu weit vorlegte, wodurch Drobny letztendlich die Großchance vereiteln konnte (49.). 3 Minuten später setzte Danijel Pranjic einen Schuss von der Strafraumgrenze knapp am recht Pfosten vorbei. Glück dann in Minute 57, als Butt einen Schuss von Raffael in die Mitte abklatschen ließ und der Nachschuss von Lukasz Piszczek am Außenpfosten landete. Jubeln durften die Zuschauer dann wieder in Minute 60, nachdem Robben den Ball toll zu Thomas Müller durchgesteckt hatte und der Youngster mühelos vollstrecken konnte – 4:0. Nur zwei Minuten später eine Kopie des 1:0. Badstubers Ecke köpfte van Buyten am kurzen Eck ins Tor – Schiedsrichter Marco Fritz gab das Tor wegen eines angeblichen Foulspiels fernab vom Ball nicht. Wieso er gepfiffen hat, wird wohl der Schiedsrichter nur selber wissen. Bastian Schweinsteiger knallte kurz darauf einen Freistoß aus 25 Metern ans Lattenkreuz (64.). Wiederum nur zwei Minuten später parierte Drobny erneut weltklasse aus der Nahdistanz gegen Gomez, der nach Lahm-Pass in den Ball gesprintet war. Den ersten Berliner Treffer gab es in der 71. Spielminute. Erneut war es Demichelis, der erst stümperhaft am Strafraumeck den Ball gegen Adrian Ramos verlor und dann noch zu allem Überfluss den Kullerschoss des Herthaners, der neben das Tor gegangen wäre, ins eigene Tor lenkte. Das letzte Tor des FC Bayern 2009 war Olic vorbehalten. Gomez steckte schön in die Gasse zu Olic durch, der Drobny verladen konnte und links unten einschob – 5:1. Der Rest war Aus- und Schaulaufen. Einen kleinen Schönheitsfleck gab es noch in der 90. Minute, als van Buyten nach Flanke von Arne Friedrich im Zentrum schlief und Raffael unbehindert zum 5:2-Endstand einköpfen konnte.

Der FC Bayern überwintert in der Bundesliga mit 33 Punkten hinter Bayer 04 Leverkusen (35) und dem FC Schalke 05 (34) auf Platz drei. Die deutlichen Leistungssteigerung zum Ende der Hinrunde und die anstehenden (dauerhaften) Comebacks von Robben und vorallem auch Franck Ribéry lassen aber auf einen rosigen Saisonverlauf hoffen.

Es spielten: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten, Badstuber (73. Braafheid) – Schweinsteiger, Pranjic – Robben, Müller (63. Altintop) – Gomez, Olic (80. Klose)

Mein persönliches Fazit: Die letzten Spiele lassen eigentlich kein Spielraum für meckern, auch das 5:2 gegen die Hertha war eine starke Partie. Negativ aufgefallen ist mir nur wieder Martin Demichelis. In den letzten 4 Spielen hat er 3 von 4 Gegentoren (mit-)verschuldet – und das ganze nur wegen seiner lässigen Art und Weise. Das geht so einfach nicht, ich hätte ihn auch gegen Berlin schon zur Halbzeit gegen Breno ausgetauscht. Edson Braafheid hat bei seinen 17 Minuten Einsatz eindrucksvoll gezeigt, warum er für den FC Bayern im besten Fall Ergänzung ist. Die Wechsel gestern habe ich auch nicht nachvollziehen können. Louis van Gaal hat das einerseits schon gut gemacht, auch mal Bankdrücker ranzulassen, andererseits hätte man den einen vielleicht früher und den anderen gar nicht einwechseln sollen. Wieso ein Anatoliy Tymoshchuk von van Gaal vollkommen rasiert wurde, verstehe ich auch nicht. Dass ihm mittlerweile der allenfalls durchschnittliche Pranjic im zentralen defensiven Mittelfeld vorgezogen wird, ist fast schon Hohn. Eins muss man aber ganz klar festhalten: Bei allem Unverständnis geben die Spielweise und die Ergebnisse der letzten Wochen van Gaal in seinen Entscheidungen vollkommen recht…


13. Dez. 2009

Der FC Bayern kommt allmählich ins Rollen. Nach zuletzt vier Pflichtspielsiegen in Folge konnte der Rekordmeister auch sein Auswärtsspiel am 16. Spieltag in der Bundesliga beim VfL Bochum souverän gewinnen – 5:1 hieß es am Ende gegen vollkommen hilflose Bochumer. Vor knapp 31.000 Zuschauern im ausverkauften Rewirpower-Stadion waren die Bayern die komplette Spielzeit Herr der Lage und ließen dem VfL nicht den Hauch einer Chance – bei konsequentem Zuendespielen der zahlreichen Torchancen wäre durchaus ein höheres Resultat möglich gewesen. Den Bayern war von Anfang an anzumerken, dass sie keinen Zweifel aufkommen lassen wollten, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Die ersten Chancen waren allesamt Weitschüsse – doch Bastian Schweinsetiger (8.), Danijel Pranjic (9.) und auch Mario Gomez (14.) scheiterten entweder am starken Bochumer Torhüter Philipp Heerwagen oder zielten knapp daneben. Folgerichtig fiel in der 23. Minute das erste Tor für die Mannen von Trainer Louis van Gaal. Thomas Müller erkämpfte sich in Strafraumnähe den Ball, passte auf den linken Flügel zu Ivica Olic, dessen scharfe Hereingabe von Mario Gomez schön verwertet wurde. Nur 3 Minuten später hätte Gomez fast wieder zugeschlagen, doch leider klaute ihm Olic 11 Meter vor dem Tor den Ball und wurde abgeblockt. Die nächste Chance vergab Holger Badstuber (32.), dessen starker Freistoß von der Mauer knapp zur Ecke ebgelenkt wurde. In Minute 33 dann schon die Vorentscheidung. Gomez kämpfte sich am linken Flügel durch, zog den Ball von der Auslinie stark nach innen, wo Mergim Mavraj vor dem einschussbereiten Olic klären wollte, sein Versuch aber im eigenen Tor landete – 2:0. Nachdem ein Gomez-Kopfball knapp über den Querbalken segelte (38.), fiel das 3:0 bereits in Minute 43. Philipp Lahm spazierte durch das Bochumer Mittelfeld, spielte steil auf Schweinsteiger, der frei vor Heerwagen quer auf Olic legte. Dieser hatte aus 5 Metern keine Mühe, den Ball zu verwerten – ein Weltklasse-Spielzug. Damit endete die erste Halbzeit, in der die Bayern über 70% Ballbesitz für sich verzeichnen konnten. Auch in der zweiten Halbzeit gaben die Bayern Vollgas. Heerwagen kratzte einen Olic-Schuss aus dem Winkel (47.), Martin Demichelis verpasste das Tor nach Badstube-Ecke nur knapp (48.). In Minute 50 war es wiederum Olic, der zum 4:0 einnetzte. Nach einem Fehler in der Bochumer Deckung zirkelte Badstuber eine Flanke punktgenau auf Olic’ Kopf, der aus 8 Metern Herwaagen keine Chance ließ. Es dauerte keine 6 Minuten, bis das 5:0 fiel. Lahm dribbelte sich stark in den Bochumer Strafraum, sein Schussversuch wurde geblockt und landete bei Pranjic, der den Ball aus 14 Metern unter die Latte nagelte. In der Folgezeit zeigten die Bayern Gnade und schalteten mehrere Gänge zurück. Gute Chancen gab es trotzdem zu Hauf, die aber allesamt teils fahrlässig vergeben wurden. So scheiterten Gomez (69.) und der eingewechselte Arjen Robben (71., 72.) knapp an Heerwagen. In Minute 76 sogar der Ehrentreffer für den VfL. Christian Fuchs zog einen Freistoß aus spitzem Winkel von rechts direkt aufs Tor, Hans-Jörg Butt sah nicht gut aus – 1:5. Mark van Bommel verabschiedete sich kurze Zeit später wegen seiner fünften gelben Karte vorzeitig in die Winterpause (77.). Danach klärte Butt nochmal weltklasse gegen Vahid Hashemian (83.), bevor Robben (86.) und der ebenfalls eingewechselte Anatoliy Tymoshchuk (88.) die letzten guten Chancen der Bayern vergaben.

Statistiken zum Spiel VfL Bochum : FC Bayern München

Torschüsse 7:21 – Flanken 13:23 – Ecken 2:9 – Zweikämpfe 44% : 56% – Ballbesitz 33% : 67% – Fouls 12:11 – Abseits 2:1

Es spielten: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten (64. Breno), Badstuber – van Bommel – Schweinsteiger (57. Robben), Pranjic – Müller (84. Tymoshchuk), Gomez, Olic

In der Tabelle konnten die Bayern weiter Boden gut machen. Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen kam beim abgeschlagenen Tabellenletzten Hertha BSC Berlin nicht über ein 2:2 hinaus, während das Verfolgerduell SV Werder Bremen – FC Schalke 05 0:2 endete. Der Hamburger SV gewann dagegen souverän beim 1. FC Nürnberg 4:0. Leverkusen führt weiterhin mit 32 Punkten vor Schlake (31), dem FC Bayern (30), Bremen und Hamburg (je 28). Am letzten Spieltag der Hinrunde treten die Bayern kommenden Samstag um 15.30 Uhr in der Allianz Arena gegen Hertha BSC Berlin an – ein Sieg ist Pflicht!!

Mein persönliches Fazit: Gibts wieder keins, 5:1 sagt alles aus – nur vielleicht soviel: Wieder eine ganz starke Mannschaftsleistung, einzig Martin Demichelis fällt wegen seiner (Fahr-)Lässigkeit wiederum deutlich zum Rest ab…


9. Dez. 2009

Die Bayern haben den Achtelfinal-Einzug in der Champions League doch noch perfekt gemacht. Beim “Wunder von Turin” spielten sich die Roten in einen regelrechten Rausch und beherrschten die eigentlich favorisierten Italiener nach Belieben. Beim mit Abstand besten Spiel unter der Leitung von Trainer Louis van Gaal und einem der besten Spiele der letzten Jahre gewannen die Bayern hochverdient bei Juventus Turin vor 27.000 Zuschauern im ausverkauften Olympiastadion mit 4:1 – das Ergebnis fiel aus Turiner Sicht sogar noch schmeichelhaft aus. Die Bayern traten im Gegensatz zu den teils unterirdischen Auftritten in der bisherigen Saison wie ausgewechselt auf – Kampf, Spielwitz, Laufbereitschaft, Siegeswille – der geneigte Fan wird sich fragen, wieso das nicht immer so funktioniert?!?

Die Bayern waren von Beginn an bissig und präsent. Bereits in der 2. Spielminute schickte Bastian Schweinsteiger Mario Gomez und Ivica Olic per Steilpass auf die Reise Richtung Gianluigi Buffon im Tor von Juventus, Schiedsrichter Massimo Busacca aus der Schweiz entschied aber leider fälschlicherweise auf Abseits. In Minute 5 spielte Philipp Lahm von der rechten Seite flach in den Strafraum zu Schweinsteiger, der aus 14 Metern deutlich verzog. In der 12. Spielminute flankte Mark van Bommel aus dem Halbfeld in den Turiner Strafraum, Olic setzte sich gegen zwei Gegenspieler durch und scheiterte am Pfosten – Riesenpech. Nur eine Minute später konnte ein Schussversuch Schweinsteigers in letzter Sekunde abgeblockt werden. Wie aus dem Nichts dann die vollkommen unverdiente Führung für die Italiener (19.). Martin Demichelis verlor den Ball leichtfertig im Mittelfeld gegen Diego, Claudio Marchisio flankte punktgenau auf David Trezeguet, der Volley aus 17 Metern Hans-Jörg Butt keine Chance ließ. Die Bayern aber waren überhaupt nicht geschockt und schnürten die “alte Dame” weiter in ihrer eigenen Hälfte fest. Zunächst scheiterte Schweinsteiger per Weitschuss an Buffon (20.), dann setzte Olic einen Kopfball hauchdünn über das Tor (23.). In der 30. Minute wurde dann Olic von Martin Caceres regelwidrig  im Strafraum von den Beinen geholt – Elfmeter. Butt Butt Butt Butt Butt – drin, eiskalt links unten – 1:1. Kurz danach senkte sich erst eine Bogenlampe von Schweinsteiger auf den Kasten von Buffon, dann köpfte Gomez die nachfolgende Ecke aus 5 Metern hauchdünn über den Querbalken (32.). Juventus konnte sich gar nicht mehr befreien. Bis zur Halbzeit hatten Olic (38.), Schweinsteiger (41.) und van Buyten (45.) weitere gute Einschussmöglichkeiten. Der Pausenstand von 1:1 war aus Turiner Sicht mehr als schmeichelhaft. In der zweiten Halbzeit knöpften die Bayern direkt daran an, wo sie in Halbzeit 1 aufgehört hatten. Nachdem ein Schuss von Danijel Pranjic knapp am Pfosten vorbeistrich (51.), fiel die hochverdiente Führung eine Minute später. van Bommel flanke aus dem Halbfeld auf van Buyten, dessen Kopfball von Buffon nur in die Mitte abgeklatscht werden konnte – Olic stand goldrichtig und schob zum 2:1 ein. Trotz der Führung zogen sich die Bayern aber nicht zurück. Die nächste Großchance hatten aber die Italiener. Trezeguet zielte aber zum Glück aus 10 Metern deutlich zu hoch (66.). Kurz darauf konnte sich Gomez weltklasse gegen seinen Gegenspieler durchsetzen, sein Querpass auf Olic wurde im letzten Moment geklärt (68.). Eine einem gefährlichen Schweinsteiger-Weitschuss folgende Ecke köpfte van Buyten ans Außennetz (69.). Durch den eingewechselten Arjen Robben bekam das Bayernspiel weiteren Schwung. Nach einem Solo wurde Schweinsteigers Schuss gerade noch zur Ecke abgefälscht (82.). Diese gab Holger Badstuber punktgenau auf van Buyten herein, dessen Kopfball von Buffon direkt zu Gomez gelenkt wurde, der nur noch einschieben musste – 3:1 die Entscheidung. Der Rest des Spiels war Schaulaufen. Erst scheiterte Robben nach einem tollen Solo knapp (89.), bevor Anatoliy Tymoshchuk in der Nachspielzeit den Endstand von 4:1 herstellte. Robben hatte auf Thomas Müller gepasst, der den Ball nur noch auf den Ukrainer ablegen musste, dessen Strich aus 18 Metern im Tornetz einschlug.

Der Rest war nur noch Jubel und Feiern – eine historische Nacht für den FC Bayern.

Es spielten: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten, Badstuber – van Bommel, Schweinsteiger – Müller, Pranjic (72. Robben) – Gomez, Olic (79. Tymoshchuk)

Mein persönliches Fazit: Gibt es keins – das Ergebnis sagt alles aus. Eine überragende Mannschaftsleistung…

Die Abschlusstabelle der Gruppe A:

1. Girondins Bordeaux   9:2 Tore   16 Punkte

2. FC Bayern München   9:5 Tore   10 Punkte

3. Juventus Turin   4:7 Tore   8 Punkte

4. Maccabi Haifa   0:8 Tore   0 Punkte

Eine kleine Besonderheit noch am Rande. Hans-Jörg Butt erzielte in seinem 50. Champions League Spiel sein 3. Tor – alle per Elfmeter und alle gegen Juventus Turin (einmal mit Bayer 04 Leverkusen und einmal mit dem Hamburger SV).

Hoffentlich können die Bayern diese Leistung in den letzten beiden Spielen in der Bundesliga vor der Winterpause beim VfL Bochum und gegen Hertha BSC Berlin wiederholen.

Hier noch ein paar Pressestimmen zu gestern:

La Gazzetta dello Sport: „Addio Champions League. Van Gaals Bayern beherrschen Juve. Die Signora wurde im eigenen Wohnzimmer geschlagen und gedemütigt. Bayern war perfekt.”

Tuttosport: „Jetzt muss sich alles ändern, Juve! Der Club ist fragil, die großen Neuzugänge skandalös, und Ferrara hat dem Team keine Spielkultur gegeben. Juve wurde von den Bayern gedemütigt.”

Corriere dello Sport: „Vier Ohrfeigen für Juve! Ein totaler Zusammenbruch. Juve wurde überrollt und rausgeworfen. Nach Trezeguets trügerischem 1:0 spielten nur noch die Bayern.”

La Stampa: „Verheerende Alte Dame. Juve zerbröselt in Stücke. Ferrara, dafür gibt es keine Entschuldigung. Das Mindest-Resultat ist verfehlt worden. Für Ferrara eine Albtraum-Nacht mit Protesten der Tifosi und Pfiffen gegen die Stars.“

Bild: „Mia san die Bayern-Helden! Wahnsinn! Super! Sakra! Das waren endlich die echten Bayern! Jetzt können die Bayern endlich mal richtig feiern: Mir san (wieder) mir!“

Abendzeitung: „Eine magische Nacht! Die Spieler wollten gar nicht in die Kabine und tanzten vor der Fankurve. Einige sprangen sogar über die Bande, um mit den Fans zu feiern.”

tz: „Bravissimo, FC Bayern! Grandios! Fantastisch! Unglaublich! Die Bayern haben tatsächlich das Wunder geschafft. Ist es das Zeichen für die kommenden Wochen?“

Münchner Merkur: „Die Bayern schreiben eine Heldensage. Gestern umwehte die Mannschaft um Kapitän Mark van Bommel erstmals seit langem mal wieder ein Hauch des alten Mia-san-mia-Mytos.“

Süddeutsche Zeitung: „Weiter, immer weiter. Die Bayern zeigten eine Lust und eine Leidenschaft, die ihnen nach den zuletzt gezeigten Leistungen wohl kuam jemand zugetraut hatte.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung: „Befreiungsschlag der Bayern: Der FCB hat wieder einmal bewiesen, dass man ihn nie abschreiben darf. Er hätte sich für den ersten Sieg in Turin keine bessere Gelegenheit aussuche können.”


30. Nov. 2009

Der FC Bayern ist in der Bundesliga in die Erfolgsspur zurückgekehrt und hat sich dank zahlreicher Patzer der Konkurrenz bis auf Platz 4 vorgeschoben. Bei Hannover 96 setzte sich der Rekordmeister am gestrigen Abend souverän und verdient nach Toren von Thomas Müller, Ivica Olic und Mario Gomez mit 3:0 durch. Das Spiel begann rasant, die ersten Chancen hatten Danijel Pranjic (2.) und Olic (6.) auf Seite der Bayern sowie Jiri Stajner (4., 7.) auf Seiten der Niedersachsen. Die erste 100%-ige gab es in Minute 10. Gomez tankte sich an der Strafraumkante gegen vier Gegenspieler durch und legte quer auf Müller, der freistehend an einem glänzend reagierenden Florian Fromlowitz im Tor von 96 scheiterte. Nachdem Hannover durch Constantin Djakpa (14.) und Ya Konan (17.) zwei weitere Male gefährlich vor dem Kasten von Hans-Jörg Butt auftauchte, gingen die Bayern in Minute 19 in Führung. Olic gab flach von der linken Flanke in den Strafraum, Christian Schulz im Abwehrzentrum ließ den Ball passieren und Müller drückte den Ball aus 4 Metern über die Linie – 1:0. Danach wieder der Leerlauf der letzten Wochen im Bayerspiel – Glück, dass sowohl Jan Rosenthal (32.) als auch zweimal Djakpa (40., 43.) gute Chancen ungennutzt ließen. Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag. Mark van Bommel spielte einen super Pass auf die linke Seite zu Pranjic, dessen punktgenaue Flanke Olic aus 5 Metern zum 2:0 in der 47. Minute einköpfte – Traumtor. Nach einem Stellungsfehler von Philipp Lahm kam Arnold Bruggink dann aus 14 Metern frei zum Schuß, doch Butt reagierte erneut glänzend (61.). In Minute 65 die erste Chance zur endgültigen Entscheidung. Müller tankte sich im Strafraum durch, sein Vollspannschuß striff Fromlowitz an der Hüfte und zischte ganz knapp über die Latte. Die letzte Großchance von 96 vergab der eingewechselte Mike Hanke, der einen Kopfball aus 7 Metern am linken Pfosten vorbeisetzte (75.). Nachdem die Bayern noch einige Konterchancen fahrlässig vergeben hatten, klingelte es nochmal in Minute 90. Alexander Baumjohann spielte millimetergenau in die Gasse auf Gomez, der Fromlowitz im 1 gegen 1 keine Chance ließ und somit sein 5. Saisontor erzielen konnte.

In der Tabelle liegen die Bayern mit 24 Punkten und 22:11 Toren weiterhin 6 Punkte hinter Bayer 04 Leverkusen, das sich locker und leicht 4:0 gegen den VfB Stuttgart durchsetzen konnte. Auf Platz 2 liegt Werder Bremen vor dem FC Schalke 05, das beim nächsten Gegner des FC Bayern, Borussia Mönchengladbach, mit 0:1 unterlag (Fr., 04.12.2009, 20.30 Uhr in der Allianz Arena).

Es spielten: Butt – Lahm, van Buyten, Demichelis, Badstuber – van Bommel, Schweinsteiger – Müller, Pranjic (76. Ottl) – Gomez, Olic (85. Baumjohann)

Auch die Amateure des FC Bayern konnten in der 3. Liga einen 3:0-Auswärtserfolg feiern und damit den Aufwärtstrend der letzten Wochen bestätigen. Das Team von Trainer Mehmet Scholl setzte sich am gestrigen Nachmittag hochverdient bei Werder Bremen II durch. Die Tore der kleinen Bayern erzielten Mehmet Ekici (14., 19. FE) und Saer Sene (78.). In der Tabelle konnten sich die Amateure dadurch auf Platz 16 vorkämpfen und somit die Abstiegsränge verlassen. Im letzten Spiel der Vorrunde geht es gegen den Tabellenführer Kickers Offenbach (Sa., 05.12.2009, 14.00 Uhr).

Es spielten: Oswald – Kopplin, Haas, Saba, Contento – Schwarz – Ekici, Knasmüller (84. Erb), Alaba – Sene (79. Duhnke), Yilmaz (90. Rohracker)


26. Nov. 2009

Der FC Bayern hat seine Pflichaufgabe in der Champions League erfüllt und Maccabi Haifa am gestrigen Abend in der Allianz Arena mit 1:0 geschlagen und so den Negativtrend der letzten Wochen zumindest ergebnistechnisch gestoppt. Trainer Louis van Gaal nahm im Gegensatz zur Startaufstellung beim 1:1 gegen Bayer 04 Leverkusen zwei Änderungen vor. Für Anatoliy Tymoshchuk rückte Danijel Pranjic und für den verletzten Miroslav Klose Ivica Olic in die Mannschaft. Wer allerdings auf ein Feuerwerk oder einen Befreiungsschlag gehofft hatte, wurde neuerlich enttäuscht. Gegen einen vollkommen harmlos agierenden israelischen Meister ließen die Bayern wie in den letzten Wochen Spielwitz und Kreativität vermissen. Stattdessen mussten sich die 58.000 Zuschauer mit Quergeschiebe und grausamen Fehlpässen/Flanken begnügen. Die erste Chance des Spiels vergab Mario Gomez in der 17. Minute. Nach einer flachen Hereingabe von Kapitän Mark van Bommel kam Gomez gerade noch aus 12 Metern zum Abschluss, verfehlte das Tor aber im Millimeter. Nur eine Minute später bekam Bastian Schweinsteiger den Ball im Strafraum ideal zugespielt, doch dem deutschen Nationalspieler versprang der Ball kläglich. In Minute 24 war es erneut Gomez, der einen Schuss aus 25 Metern ganz knapp neben das Tor setzte. Kurz darauf spielte Schweinsteiger einen langen Ball auf Olic, der mit einem Schuss aus 13 Metern Nir Davidovitch im Tor von Haifa direkt im Gesicht traf (33.). In Minute 45 hätte Olic dann das 1:0 erzielen müssen. Nach einem schönen Freistoß von Holger Badstuber sprang Davidovitch am Ball vorbei und Olic köpfte aus 10 Metern über das leere Tor. In der zweiten Halbzeit gab es wieder Fußball zum Abgewöhnen. Zunächst brachten nur Fernschüsse von Schweinsteiger (52.) und Pranjic (53.) Gefahr. In der 62. Minute dann die Erlösung. Gomez spielte an der Strafraumgrenze einen Abwehrspieler schön aus, seinen knallharten Schuss aus 16 Metern konnte Davidovitch nur zur Seite ablenken und Olic staubte aus 5 Metern ab – 1:0. In der Folge waren die Bayern lediglich bei Fernschüssen von Schweinsteiger (77., 80.), van Bommel (78., 90.) und Thomas Müller (79.) gefährlich – der hochverdiente 1:0-Erfolg geriet aber nie in Gefahr.

Im Parallelspiel konnte sich Girondins Bordeaux gegen Juventus Turin verdient mit 2:0 durchsetzen. Die Tore der Franzosen erzielten Fernando (54.) und Marouane Chamakh (90.). Jetzt haben es die Bayern selber in der Hand, ins Achtelfinale einzuziehen. Bedingung dafür ist ein Sieg bei Juventus Turin am 08.12.09 um 20.45 Uhr.

Die Tabelle im Überblick:

1. Girondins Bordeaux 8:2 Tore 13 Punkte

2. Juventus Turin 3:3 Tore 8 Punkte

3. FC Bayern 5:4 Tore 7 Punkte

4. Maccabi Haifa 0:7 Tore 0 Punkte

Es spielten: Butt – Lahm, van Buyten, Demichelis, Badstuber – van Bommel – Schweinsteiger, Pranjic (70. Ottl) – Müller – Olic (81. Tymoshchuk), Gomez

Es gibt aber erneut einige Dinge, die mir vollkommen unverständlich sind: van Gaal nimmt Tymoshchuk wegen fehlender Leistung aus der Startelf, lässt aber den selbst gegen Haifa vollkommen hilflosen und überforderten van Bommel seine geliebte 6 spielen. Wieso Pranjic überhaupt ran darf dürfte genauso wenig rational erklärbar sein wie die Einwechslung von Andreas Ottl für genau eben diesen – Tymoshchuk immernoch auf der Bank. Dann wechselt van Gaal Olic aus, weil dieser verständlicherweise platt ist und bringt mit Tymoshchuk den nächsten Defensivakteur zum Verteidigen eines 1:0 gegen Maccabi Haifa. Philipp Lahm schlägt 15 Flanken und nicht eine einzige bringt auch nur ansatzweise Gefahr – nein, das waren nichtmal Flanken. Louis, stell Lahm endlich wieder auf links. Schweinsteigers Weitschüsse sind allemal als Schüsschen einzustufen und auch Müller läuft seiner Form vollkommen hinterher. Martin Demichelis indes besticht durch eine Nachlässigkeit nach der anderen. Einzig Gomez und Olic machten gestern Spass…


12. Okt. 2009

Nachdem es am Wochenende die nächste schlechte Nachricht aus der Offensivabteilung des FC Bayern gegeben hat, stehen die Chancen für Luca Toni gar nicht mehr so schlecht, endlich wieder einen Einsatz in der ersten Mannschaft vom FC Bayern zu bekommen. Luca Toni durfte bisher in der aktuellen Saison ja erst einmal bei den Profis im Pokalspiel gegen Oberhausen spielen. Zwei Spiele bei den Amateuren stehen ebenfalls in der Saisonstatistik des Stürmers. Nun hat sich neben Arjen Robben (Reha nach Knie-OP) und Franck Ribéry (Entzündung der Patellasehne im Knie) nun auch noch Ivica Olic im Training der kroatischen Nationalmannschaft verletzt. Ein Muskelfaserriss in der Wade, wird Olic zu einer mehrwöchigen Pause zwingen.

Mal sehen wie sich Luca Toni morgen im Freundschaftsspiel bei Jahn Regensburg so präsentieren wird. Den Gegner kennt Toni ja bereits aus dem Spiel der Amateure gegen Regensburg vor ein paar Wochen.

Miroslav Klose und Mario Gomez reisen erst am Donnerstag von der Nationalmannschaft in München an. Sicherlich macht es dann Sinn, einen fitten und ausgeruhten Spieler wie Luca Toni in Freiburg spielen zu lassen.

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