Vier Tage nach dem knappen 2:1-Erfolg in der Bundesliga konnte der FC Bayern sein Achtelfinale im DFB Pokal bei Eintracht Frankfurt in der mit 51.500 Zuschauern ausverkauften Commerzbank-Arena locker und leicht mit 4:0 gewinnen. Die Bayern ließen von Anfang an keine Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Nachdem Daniel van Buyten per Kopf (9.) und Thomas Müller per Fernschuss (13.) die ersten guten Bayern-Chancen vergeben hatten, konnte Miroslav Klose in der 14. Minute nach schöner Vorarbeit von Mark van Bommel den Frankfurter Torwart Oka Nikolov per tollem Heber das erste Mal bezwingen. Nur zwei Minuten später vergab Müller freistehend von halblinks die nächste Großchance. In Minute 19 klingelte es dann das zweite Mal. Müller spielte Maik Franz auf der linken Außenbahn schwindelig, passte punktgenau auf Klose, der den Ball aus 15 Metern ins linke untere Eck schoss. Nachdem Anatoliy Tymoshchuk die nächste Gelegenheit der Münchner vergab (20.), fiel die endgültige Entscheidung zehn Minuten später. Klose ersprintete einen Rückpass des besten “Bayern-Spieler” Maik Franz und legte freistehend vor Nikolov zu Müller, der den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste. Das letzte Tor der Partie erzielte dann Luca Toni. Müller hatte Franz erneut an der Außenlinie vernascht und den Ball punktgenau auf Toni geflankt, der per sehenswertem Flugkopfball Nikolov keine Chance ließ. Nach dem 4:0 schaukelten die Bayern die Partie gemütlich nach Hause. Weitere Gelegenheiten durch Braafheid (54., Abseitstor), Badstuber (70.) und Müller (85.) blieben ungenutzt und auch die Eintracht kam zumindest noch zu ansatzweise gefährlichen Offensivaktionen (58., 72.).
Am Samstag um 15.30 Uhr geht es nun zum krisengebeulteten VfB aus Stuttgart. Bleibt zu hoffen, dass der positive Trend der beiden Spiele gegen Frankfurt forgesetzt werden kann.
Für den FC Bayern spielten: Butt – Lahm, van Buyten (46. Demichelis), Badstuber, Braafheid – van Bommel – Tymoshchuk, Schweinsteiger (69. Gomez), Müller – Toni, Klose (59. Pranjic)

