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3. Mrz. 2011

Vor einer Woche war die Welt noch in Ordnung, denn der FC Bayern gewann überzeugend das Championsleague Auswärtsspiel bei Inter Mailand mit 1:0. Das Tor in der letzten Minute durch Mario Gomez war verdient und die Mannschaft war glücklich bei Inter gewonnen zu haben. Die Mannschaft spielte überzeugend und clever und war damit der verdiente Sieger der Partie. Eigentlich sollte man meinen, dass die Mannschaft anschließend mit breiter Brust die beiden Hürden BVB in der Bundesliga und Schalke im Pokal auch noch locker nehmen nehmen wollte. Leider war dies am Samstag und auch gestern beim Pokalaus im Halbfinale gegen Schalke nicht der Fall. Am Samstag verlor man klar und deutlich gegen ziemlich starke Dortmunder mit 1:3. Es kam wenig vom FC Bayern und der Sieg für Dortmund war verdient. Gestern ging man im Endeffekt auch als verdienter Verlierer vom Feld, denn Schalke war zwar nicht wesentlich besser, aber der FC Bayern spielte gestern komplett ideenlos und schlecht. Eigentlich schade, denn das Pokalfinale gegen den MSV Duisburg wäre eine fast schon sichere Partie geworden.

Nun steht nach drei Spielen “nur” der Sieg gegen Inter und ziemlich viel Frust auf dem Papier. Hoffen wir, dass sich die Jungs wieder fangen und am Ende der Saison der zweite Tabellenplatz gesichert werden konnte und die Fans und Spieler noch ein paar schöne Spiele in der Championsleague sehen dürfen.

Auf geht´s ihr Roten!


14. Feb. 2010

Der FC Bayern hat die Tabellenspitze in der Bundesliga knapp verpasst. Am 22. Spieltag kamen die Roten zu einem 3:1-Erfolg gegen den alten Rivalen Borussia Dortmund, während Tabellenführer Bayern 04 Leverkusen gegen Meister VfL Wolfsburg 2:1 siegte – somit trennen die beiden Teams lediglich ein einziges Tor.

Der Erfolg vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena war allerdings nicht so glanzvoll wie die meisten Siege der letzten Wochen – der Gast aus Dortmund hatte insgesamt mehr hochkarätige Chancen zu verbuchen. So musste bereits nach 4 Minuten erst Martin Demichelis einen Schuss und dann Mark van Bommel einen Kopfball jeweils von Sven Bender für den geschlagenen Hans-Jörg Butt von der Linie kratzen. Nur eine Minute später folgte schon das 0:1. Daniel van Buyten vertändelte als letzter Mann den Ball gegen Mohamed Zidan, holte den Ägypter zwar nochmal ein, legte den Ball aber nochmal für Zidan auf, der dann aus 8 Metern unhaltbar ins rechte Eck traf. Die Bayern fanden zunächst gar nicht ins Spiel. Butt konnte einen gefährlichen Fernschuss von Kevin Großkreutz parieren (18.). Die erste Großchance der Bayern vergab Mario Gomez, der sich zunächst stark im Strafraum gegen drei Dortmunder durchtankte, dann aber am herausgeeilten Marc Ziegler im Dortmunder Tor scheiterte (20.). Nur eine Minute später parierte Ziegler einen Schuss von Müller. Die daruffolgende Ecke legte Arjen Robben ans Strafraumeck zu van Bommel, dessen abgefälschter Schuss rechts unten einschlug – Ziegler sah dabei nicht gut aus, 1:1. Die Bayern in der Folge klar überlegen, doch mehr als eine Fast-Eigentor von Patrick Owomoyela (27.) und ein Fernschuss von Gomez (37.), der ganz knapp das Ziel verfehlte, sprang nicht heraus. Auf  der Gegenseite musste Butt nochmal Kopf und Kragen riskieren, um zweimal gegen Lucas Barrios zu retten (42., 44.). Die zweite Halbzeit begann dann mit einem Paukenschlag. Thomas Müller und Franck Ribéry spielten Katz und Maus mit der Dortmunder Abwehr, der Franzose legte den Ball durch die Beine des Ex-Bayern Mats Hummels quer zu Robben, der nur noch einschieben musste – eine weltklasse Ballstafette zum 2:1 (50.). Die nächsten Chancen hatten wieder die Dortmunder. Erst strich ein Freistoß von Nuri Sahin knapp am Tor vorbei (61.), dann rettete Butt mit einem überragenden Reflex gegen einen Kopfball von Barrios (64.). In diese Drangphase fiel dann das 3:1. Ribéry hatte Gomez in der 65. Minute steil geschickt, dieser vernaschte Neven Subotic und schob den Ball aus spitzem Winkel ins lange Eck. Danach musste Butt nochmal gegen den durchgebrochenen Großkreutz klären (78.). In der 84. Minute dann die Doppelchance zur Tabellenführung. Müller hatte Gomez auf die Reise geschickt, der frei vor Ziegler nach links legte anstatt den Ball selber zu machen. Ivica Olic hatte nicht mitgedacht, sodass Subotic zur Ecke klären konnte. Diese landete auf dem Kopf von Bastian Schweinsteiger, dessen Kopfball an der Latte landete. So fehlte am Ende ein einziges Tor zur Tabellenspitze.

Am nächsten Wochenende kommt es dann zum bayrischen Derby. Die Bayern reisen am Samstag (15.30 Uhr) zum 1. FC Nürnberg mit den Bayernleihgaben Andreas Ottl und Breno. Zuvor ist allerdings endlich wieder Champions League angesagt – der FC Bayern empfängt den AC Florenz am Mittwoch um 20.45 Uhr in der Allianz Arena zum Hinspiel des Achtelfinales.

Es spielten: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten, Badstuber – Robben (82. Altintop), van Bommel, Schweinsteiger, Ribéry (74. Olic) – Gomez, Müller

Mein Fazit: Keine gute Partie der Roten – solche Spiele müssen aber gewonnen werden, um Meister zu werden. Besonders schwach die Verbindung zwischen defensivem Mittelfeld und Abwehrverbund. Dass einem van Bommel im TV eine weltklasse Leistung bescheinigt wird, bringt mich fast schon zum weinen – jeder im Stadion durfte mal wieder seine stümperhaften defensiven Qualitäten in Bezug auf Stellungsspiel begutachten – aber lassen wir das Thema ;)


13. Feb. 2010

Der FC Bayern empfängt heute ab 18.30 in der ausverkauften Allianz Arena Borussia Dortmund zum Bundesliga-Klassiker. Die Roten wollen ihren Lauf von acht Bundesliga-Erfolgen in Serie ausbauen und hoffen auf die Tabellenführung. Der punktgleiche Spitzenreiter Bayer 04 Leverkusen empfängt zu Hause den Deutschen Meister VfL Wolfsburg.
Borussia Dortmund spielt bisher eine hervorragende Saison und steht auf Platz 5 der Tabelle. Die Mannen von Jürgen Klopp mussten allerdings in den vergangenen beiden Spielen Rückschläge einstecken und verloren 1:4 beim VfB Stuttgart und 2:3 gegen Eintracht Frankfurt. Im Hinspiel deklassierten die Bayern den BVB nach Toren von Mario Gomez, Bastian Schweinsteiger, Franck Ribéry und zweimal Thomas Müller mit 5:1. Ex-Bayern-Spieler Mats Hummels hatte das 1:0 für die Schwarz-Gelben erzielt.
Gespannt sein darf man, ob Trainer Louis van Gaal Franck Ribéry von Anfang an ran lässt.

Voraussichtliche Aufstellung: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten, Badstuber – Robben, van Bommel, Schweinsteiger, Ribéry – Müller, Gomez


27. Nov. 2009

Der Manager tritt ab – nach 30 Jahren Leidenschaft wurde Uli Hoeneß auf der heutigen Jahreshauptversammlung des FC Bayern zum neuen Präsidenten gewählt. 30 Jahre Herzblut und Einsatz für seinen FC Bayern, 30 Jahre “Abteilung Attacke”. Die Sonderedition des Bayern-Magazin für die Jahreshauptversammlung hat eine Auswahl von Ulis besten Sprüchen abgedruckt:

“Den FC Bayern betrachte ich wie meine eigene Familie.”

“Ich glaube nicht, dass wir das Spiel verloren hätten, wenn es 1:1 ausgegangen wäre.”

“For me, it’s scheißegal.” (Auf die Frage nach seinem Wunschgegner für das Champions League-Finale)

“Der kann noch über 100 Jahre spielen, der wird uns nie überholen.” (Über Christoph Daum)

“Die Wahnsinnspreise zahlen wir sicherlich nicht, aber die mittleren Wahnsinnspreise könnte ich mir schon vorstellen.”

“Wir haben einen Hund zu Hause, der ist acht Wochen alt. Der hat am letzten Sonntag völlig verstört unter dem Sofa hervor geschaut. Denn als Bremen in Dortmund das 3:1 erzielt hat, habe ich einen Schrei losgelassen, dass die Wände wackelten.”

“Meinen Sie denn, wir haben einen Geldscheißer?” (Auf die Frage, ob die Bayern nach Roy Makaay einen weiteren Top-Spieler verpflichten)

“Der sagt zu allem irgendwas. Stoßen in Tschechien zwei Spieler mit dem Kopf zusammen, weiß er, dass das in Leverkusen 1934 auch schon passiert ist.” (Über Reiner Callmund)

“Es nützt dir nichts, einen zu holen, der immer bei Bravo Sport auf der Seite eins steht. Wir wollen einen haben, der beim Kicker auf Seite eins steht.” (Auf die Frage, ob er sich einen Transfer David Beckhams nach München vorstellen könne)

“Wir haben bis jetzt auch nicht Backsteine in die Hand genommen, sondern auch Geld.” (Zur Verpflichtung neuer Spieler)

“Das ist die größte Karl-May-Geschichte überhaupt.” (Zu Spekulationen über die Verpflichtung eines Spielers)

“Bei Ottmar Hitzfeld ist das ja nicht so wie bei George Bush, wo alle froh sind, wenn er endlich weg ist.”

“Die Bremer sollen ruhig oben stehen bis Weihnachten. Aber der Nikolaus war noch nie ein Osterhase.”

“Sie haben gekämpft wie die Löwen – oder wie die Tiger. Löwen dürfen wir ja nicht sagen.”

“Ich habe mir früher im Training Schienbeinschützer angezogen, weil ich wusste: Wenn der Franz ‘Bulle’ Roth sauer auf mich ist, dann fegt der mich auf die Aschenbahn. Das Training war für mich Überlebenskampf – und ich habe mich dabei wunderbar entwickelt.” (Über seine Vergangenheit als Spieler)

“Wir werden wieder in Lederhosen auftreten. Die Konkurrenz kann sich also wieder damit beschäftigen, sie uns auszuziehen.”

“Es geht nicht, dass ich zweimal am Tag trainiere und am Abend besoffen unterm Tisch liege.”

“Wir müssen ein bisschen Krach machen, wir wollen ein volles Stadion. Ballyhoo muss sein.”

“Wenn ich wirklich weggehen sollte vom FC Bayern, dann nur nach Italien. Ich würde denen gerne mal zeigen, wie man den Europapokal holt, ohne jedes Jahr 30 Millionen für neue Spieler auszugeben.”

“Der Franz bleibt noch 5 Jahre Präsident des FC Bayern. DFB-Präsident ist doch fürchterlich langweilig. Und FIFA-Präsident, das ganze Jaht unterwegs sein zu Leuten, die nichts verstehen, das kann nicht seine Aufgabe sein.” (So gesagt im Sommer 1995)

“Die Mannschaft war wochen- und monatelang ohne Führung von Trainerseite her. Es tut mir Leid für Otto, aber das musste gesagt werden.” (Nach der Entlassung Otto Rehhagels)

“Ich respektiere die Dortmunder sehr. Aber wir können nicht erwarten, dass unsere Spieler in schwarz-gelben Trikots herumlaufen.”

“Wir haben jetzt über 1000 Produkte im Angebot…außer Kondomen gibt es bei uns fast alles in Bayern-Farben…demnächst kommt Damenunterwäsche heraus.” (1996)

“Den Leuten ist suggeriert worden, dass bei uns jeden Tag wie in Rom die Gladiatoren einmarschieren, mit Dschingdarassabum.” (Zum Ansturm bei öffentlichem Training)

“Neuerdings kriege ich für jeden Transfer Keile. Als wenn ich mir die persönlich kaufte und daheim im Garten spielen ließe.”

“Willi Lemke wollte den Klassenkampf in die Bundesliga tragen. Ich hoffe, er lehrt die Schüler in Bremen nun, dass man durch Leistung zum Erfolg kommt und nicht durch dummes Geschwätz.”

“Meine Attacken sind zu 99,9% durchdacht. Bei einem Spiel überlege ich mir in der zweiten Halbzeit, was ich hinterher sage.”

“Ich habe keine natürlichen Feinde außerhalb des Fußballs.”

“Ich will den FC Bayern in einem Zustand hinterlassen, dass auch Nachfolger ihren Spass daran haben.”

“Das Schlaraffenland Fußball gibt es nicht mehr. Die Spieler, gerade auch beim FC Bayern, müssen jeden Morgen zwei Kerzen aufstellen, dass sie diesen Lebensstandard genießen dürfen.”

“Noch heute ist es so, dass mich manchmal auf der Straße ein Mädchen anspricht und fragt: Können Sie mir die Nummer von Mehmet Scholl geben? Oder: Helfen Sie mir auch ins Kleid? Das ist sehr lustig.” (Zum Telekom-Werbespot)

Auch der Kicker huldigt dem besten deutschen Fußballmanager aller Zeiten mit einem Auszug seiner besten Sprüche:

“Manche Bundesligaspieler müssen wieder dazu übergehen, diesen Beruf als Mann zu machen. Einige scheinen ferngesteuerte Memmen zu sein, die zu Hause nicht klar Schiff machen.” (1994 nach der WM in den USA über Stefan Effenberg, Bodo Illgner und Thomas Häßler)

“In meinem nächsten Leben werde ich Hund bei Hoeneß oder Trainer beim FC Bayern.” (1994)

“Wir können nicht Hollywood machen und am Samstag treffen wir das Tor nicht mehr.” (1996 über zweimal Geheimtraining pro Woche)

“Es geht gegen den, der morgens um halb vier Uhr früh beim Maximilians den 17.Whiskey bestellt.” (1997 zum Thema Überwachung des Privatlebens der Profis)

“Heute ist jeder ein Superstar, der viermal den Ball hochhalten kann.” (1997)

“Ich liebe einseitige Spiele für den FC Bayern.” (1997)

“Das war so, als ob sich zwei kommunistische Führer küssen und sich anschließend das Messer reinjagen.” (1997 zur Aussprache von Jürgen Klinsmann und Lothar Matthäus in New York)

“Selbst wenn ich die (Spieler) früh mit einer nackten Frau im Bett erwische, sagen die: Manager, ich weiß nicht, wie die da reinkommt. Und überhaupt, wollte ich sie gerade rausschmeißen.” (1998)

“Im Gegensatz zu Borussia Dortmund gehen wir bei einer Bank nicht in die Kreditabteilung, sondern in die Festgeldabteilung.” (1999)

“Ich kann keinen für 20 Millionen kaufen und erzählen, der brauche noch zwei Jahre Zeit.” (2001)

“Der will ja, der wollte beim FC Bayern was werden. Aber so lange ich und der Kalle Rummenigge etwas zu sagen haben, wird der nicht mal Greenkeeper im neuen Stadion.” (2002 über Lothar Matthäus)

“Einmal ‘Idiot’ oder ‘Arschloch’ sagen und es dann bedauern halte ich für besser als hintenrum zu lästern. Ich denke an die großen Streitreden mit Wehner, Strauß, Schmidt, Barzel, Brandt im Bundestag. Diese Streitkultur gibt es nicht mehr.” (2003)

“Da sitzt der Hargreaves bei der Mannschaftssitzung mit der Pudelmütze da. Da hätte der Erich Ribbeck einen Schreikrampf gekriegt.” (2003)

“Der soll hierher kommen und nicht ständig in Kalifornien herumtanzen und uns hier den Scheiß machen lassen.” (2005 über Jürgen Klinsmann)

“Schweini wurde zu viel Puderzucker in den Hintern geblasen. Den klopfe ich wieder raus.” (2007)

“Wenn der Jürgen Klinsmann Obama ist, dann bin ich Mutter Teresa.” (2009)


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