Die Bayern melden sich zurück im Kampf um die Meisterschaft

Mit dem 5:0-Heimerfolg gegen den SC Freiburg und durch den 2:3-Patzer von Borussia Dortmund gegen RB Leipzig hat sich der FC Bayern wieder zurück gemeldet im Kampf um die Deutsche Meisterschaft.

Was wurde in den vergangenen Wochen nicht alles über den FC Bayern geschrieben. Die beiden Patzer gegen VfL Wolfsburg (2:2) und Hertha BSC Berlin (2:2) sorgten für kurze Zeit dafür, dass so mancher Kritiker und Experte ernsthaft daran zweifelte, dass die Münchner nicht so schnell aus ihrem Formtief rauskommen würden. In Verbindung mit der Siegesserie des BVB gab es zudem einige Fans, die sogar schon die Deutsche Meisterschaft in Gefahr sahen. Nach dem 8. Spieltag sieht die (Bayern)Welt wieder deutlich anders aus. Mit dem 5:0-Heimerfolg gegen den SC Freiburg hat der FCB sich eindrucksvoll zurückgemeldet in der Liga und die 2:3-Niederlage der Dortmunder gegen Leipzig eiskalt ausgenutzt.

Heynckes setzt auf alte Automatismen

Für Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge muss sich dieser Sieg besonders gut anfühlen. Die Entlassung von Carlo Ancelotti und das Comeback von Jupp Heynckes ist nicht bei allen Bayern-Fans auf Verständnis gestoßen. Doch Heynckes hat mit nur einem Spiel unter Beweis gestellt, dass die Mannschaft nach wie vor „kicken“ kann und lediglich die Köpfe das Problem waren. Der 72-jährige hat sämtliche Ancelotti-Experimente beendet und auf alte Automatismen gesetzt. Dazu zählte unter die neue bzw. alte Rolle von Javier Martinez. Unter Guardiola und Ancelotti wurde der Spanier zu meist als Innenverteidiger eingesetzt, Heynckes hingegen sieht in Martinez den „perfekten“ Mittelfeld-Stabilsator vor der Viererkette. Martinez gehörte bis zur seiner Auswechslung in der 70. Minute mit Abstand zu den besten Münchnern auf dem Feld. Umso bitterer ist die Tatsache, dass dieser mit einer Schulterverletzung wohl 1-2 Wochen ausfallen wird.

Die Bayern sind, trotz des zwischenzeitlichen Tiefs, nach wie vor der größte Favorit auf den Meistertitel, die Bundesliga Quoten sprechen eine klare Sprache diesbezüglich. Aktuell hat man nur noch zwei Punkte Rückstand auf den BVB. Es wird spannend zu sehen wo der FCB Anfang November stehen wird, nach den Duellen gegen Leipzig (28.10) und Dortmund (4.11). Am 9. Spieltag geht es zunächst nach Hamburg. Der HSV ist bekanntermaßen einer der Lieblingsgegner der Bayern.

Foto: jarmoluk / pixabay (CC0 1.0)

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