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31. Dez. 2009

Nachdem wir vor zwei Tagen noch darüber gemunkelt haben, ob Franck Ribéry zum FC Chelsea wechseln wird, berichten nun einige Onlineportale bereits über das angebliche nächste Angebot von Real Madrid für Franck Ribéry. Sollte Franck Ribéry seinen Vertrag bis zum 30.06.2010 nicht vorzeitig verlängern, so wird Franck Ribéry wohl für 50 Millionen Euro zu Real Madrid wechseln, so berichtet z.B. die Süddeutsche Zeitung. Angeblich haben die Bayern auch keine 25 Millionen Euro Ablöse für Arjen Robben an Real Madrid gezahlt, da wohl etwas Geld bei einem möglichen Wechsel von Franck Ribéry verrechnet werden könnte.

Am 03.Januar geht es für Franck Ribéry erstmal nach Dubai ins Trainingslager. Dort werden sicherlich schon die ersten Gespräche geführt, wie es mit ihm im Sommer weitergehen wird.

Weitere Informationen über Franck Ribéry:

Ribéry zu Chelsea?


30. Dez. 2009

Nach 7:1 Sieg gegen die Löwen – Start in die Saison der Rekorde

Während Fussball-Deutschland in erster Linie über den Bundesliga-Skandal diskutiert, in dem Spieler und Vereine im Abstiegskampf der vergangenen Saison Spiele manipuliert hatten, startet der FC Bayern, als einer der Vereine mit “weißer Weste” mit großen Ambitionen in die Spielzeit 1971/72, welche die letzte im Städtischen Stadion an der Grünwalder Straße war. Im Sommer 1972 soll der Umzug ins neue Olympiastadion erfolgen.

Vor allem die am letzten Spieltag an Borussia Mönchengladbach verlorene Meisterschaft wollen die Mannen von Trainer Udo Lattek, dem es in dieser Saison gelang die Nachwuchsspieler Uli Hoeneß, Paul Breitner, Willi Hoffmann und Edgar Schneider in die Mannschaft zu integrieren, wieder an die Isar holen. Gegen die Verteidigung des DFB-Pokals, der in dieser Saison erstmalig mit Hin-und Rückspiel ausgetragen wurde, hätte man natürlich auch nichts einzuwenden.

Die Vorbereitung bestreitet unser Team diesmal mit einem wahren Spiele-Marathon. Gleich am ersten Trainingstag nach der Sommerpause treten Beckenbauer & Co. beim FC Garmisch an. Bis zum 10.August gibt es fast jeden Tag ein Freundschaftsspiel, insgesamt 16 Partien! Höhepunkt der Vorbereitung ist sicher das Derby gegen den damaligen Regionalligisten TSV 1859 München. 36.000 Zuschauer sehen eine hochüberlegene Mannschaft in Rot, die nach dem 0:1 Rückstand aufwacht und den Gegner nach Belieben dominiert. Der 7:1 Erfolg bedeutet den höchsten Derbysieg nach dem Krieg. Nach der ungewöhnlichen Vorbereitung kommt unsere Mannschaft zunächst nur zögerlich in Tritt. Am ersten Spieltag kann Franz Krauthausen die Führung von Aufsteiger Fortuna Düsseldorf noch vor der Pause ausgleichen. Bei Temperaturen von 35 Grad Celsius im Grünwalder Stadion schießen Breitner und Beckenbauer den standesgemäßen 3:1 Erfolg heraus.

Am zweiten Spieltag erwartet der Vorjahresdritte Hertha BSC mit 73.000 Fans im Berliner Olympiastadion den Vizemeister. Uli Hoeneß und Gerd Müller können die zweimalige Führung der Berliner jeweils ausgleichen, so dass ein Punkt beim FC Bayern bleibt. Auch im zweiten Heimspiel der Saison gegen Eintracht Braunschweig geht der Gast zunächst in Führung. Unsere Mannschaft, die unter der Woche noch an einem Turnier in Barcelona teilgenommen hat, kann das Spiel jedoch wieder drehen. Nach dem postwendenen Ausgleich von Johnny Hansen, erzielen Rainer Zobel und zweimal Beckenbauer in der letzten Viertelstunde die Treffer zum 4:1 Erfolg.

Drei Tage später im Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Oberhausen ist es wiederum ein später Treffer, der den “Rothosen” einen Punkt bringt. Johnny Hansen trifft in der 82.Minute zum 1:1. Obwohl in den ersten vier Partien spielerisch noch nicht alles nach Wunsch, zeigt die Mannschaft Moral und kämpferische Fähigkeiten; und obwohl insgesamt fünfmal in Rückstand geraten, verliert sie kein Spiel und holt 6:2 Punkte, was den zweiten Tabellenplatz hinter Schalke bedeutet.

Am fünften Spieltag kommt es dann vor 40.000 Zuschauern an der Grünwalder Staße zum Topmatch gegen den Meister Mönchengladbach. Haben die Niederrheiner in der letzten Saison unserer Elf am letzten Spieltag noch den Titel vor der Nase weggeschnappt, lässt sie diesmal keine Zweifel an der neuen Hackordnung in Deutschland aufkommen. Ab der ersten Minute setzt die Elf um den überragenden Mittelfeld-Motor “Bulle” Roth die Borussen unter Druck. Die Tore von Roth und Hoeneß in der ersten halben Stunde sind letztendlich die logische Folge dieser Überlegenheit. Obwohl die Bayern weiterhin das Spiel bestimmen, fallen keine weiteren Tore mehr. Brenzlig fürs Bayern-Tor wird es noch einmal als Gerd Müller (!) auf der Torlinie klären muss.

Beflügelt von diesem Erfolg kann die Elf um Franz Beckenbauer auch den Betzenberg erklimmen. Unser Kapitän bestreitet sein 200.Bundesligaspiel an seinem 26.Geburtstag. Rainer Zobel und Gerd Müller schenkten ihm jeweils ein Tor beim 2:0 Erfolg. Der FC Bayern bleibt punktgleich mit Tabellenführer Schalke 05 auf dem zweiten Tabellenplatz.


29. Dez. 2009

Nachdem Luca Toni so gut wie sicher zum AS Rom wechseln wird, wird es nun um Franck Ribéry spannend. Nachdem Ribéry in letzter Zeit immer wieder mit Real Madrid in Verbindung gebracht wurde, scheint nun auch wieder der Londoner Club FC Chelsea seine Fühler nach Ribéry austrecken zu wollen. Laut Englischen Medien seien 50 Millionen Euro Ablöse im Gespräch.

Uli Hoeneß hatte ja vor kurzem noch mitgeteilt, dass Ribéry wohl im Sommer abgegeben werden würde, falls er bis dahin seinen Vertrag nicht verlängert haben sollte.

Kann der FC Bayern erneut hart bleiben und Ribéry zu einer Vertragsverlängerung bringen?


28. Dez. 2009

Die langweilige Winterpause hat ja bereits nach dem Spiel gegen Hertha BSC begonnen. Nun muss man sich die Tage eben wieder mit Transfergerüchten oder komischen Hallentunieren in Halle oder Oldenburg vertreiben. Die Hallentuniere haben noch nicht begonnen, daher erstmal die Transfergerüchte…

Laut einigen bekannten Onlinenachrichten, wird Luca Toni den FC Bayern wohl noch in der Winterpause in Richtung Rom verlassen und in der Rückrunde beim AS Rom spielen. Luca Toni hat wohl schon angedeutet, dass er unbedingt nach Rom wechseln möchte und auch auf Geld verzichten würde.

Ich persönlich finde es schade, dass man einen Spieler wie Luca Toni so schnell abgibt. Was ist mit dem geplanten Versöhungsgespräch zwischen van Gaal, Luca Toni und Kalle Rummenigge passiert? Soll das etwa nicht mehr stattfinden? Vor zwei Jahren hat man Toni noch gefeiert…

Aber ich erinnere gerne einmal an die letzten Jahre:

Elber gefeiert…musste aber gehen, als Makaay da war

Makaay gefeiert…musste aber gehen, als Toni da war

Toni gefeiert…muss warscheinlich gehen, da Gomez da ist!

Wie geht das weiter? In zwei Jahren Gomez weg, da Spieler xy plötzlich der neue Liebling ist?

Sorry, aber ich persönlich stehe da nicht so drauf!

Sicherlich, hat Luca Toni in der Hinrunde einige Dinge gesagt, die so nicht ganz in Ordnung waren, aber verstehen kann ich ihn auch!

Mal sehen, wie es weitergeht!


24. Dez. 2009

Die Blogger des Bayernfanblock wünschen der großen Bayernfamilie und auch allen sonstigen Mitlesern ein fröhliches und gesegnetes Weihnachtsfest. Auf dass die Gans schmeckt – wir müssen uns ja nicht zurückhalten :)


23. Dez. 2009

So langsam aber sicher kann man schon froh sein, dass es die DFL immer besser schafft, die Spieltage immer früher zu terminieren, so dass man auch mal seine Reisen zu Auswärtsspielen planen kann.

Die Spieltage 23 bis 27 wurden heute terminiert:

Sa. 20.02. 15.30 Uhr FCN-FCB
So. 28.02. 18.30 Uhr FCB-HSV
Sa. 06.03. 15.30 Uhr Köln-FCB
Sa. 13.03. 18.30 Uhr FCB-SCF
Sa. 20.03. 15.30 Uhr SGE-FCB

Spieltage 18 bis 22 terminiert


21. Dez. 2009

Meister im Pokal-Finale 1:2 gegen Uerdingen / Everton im Europacup zu stark

Von wegen Aufbau- oder Übergangsjahr! Nahezu alle Neuverpflichtungen zu Beginn der Saison 1984/85 erwiesen sich als Volltreffer und verstärkten den Kader des FC Bayern nachhaltig. Als Herbstmeister konnte nicht nur die Rückrunde der Bundesliga mit Volldampf in Angriff genommen, sondern mit den anstehenden Viertelfinal-Spielen im DFB Pokal und im Europapokal der Pokalsieger sogar noch weitergehende Ambitionen unterstrichen werden.

Mit der Teilnahme an drei Hallentunieren sowie fünf weiteren Freundschaftsspielen (u.a. in Casablanca) ging es 1985 gut gerüstet in die Rückrunde, die mit einem ersten kleinen Dämpfer in der Bundesliga begann. Gegen Arminia Bielefeld reichte es nur zu einem 3:3 im Olympiastadion. Beim anschließenden Spiel in Bremen setzte es gar eine 2:4 Niederlage. Zwar kam es danach zu einem knappen Heimerfolg über Bayer 05 Uerdingen, doch dieses kleine Hoch war auch schon im Westfalenstadion zu Ende, als gegen Borussia Dortmund, die gegen den Abstieg spielte, nur 1:1 gespielt wurde. Was war los? Waren die Erwartungen nach der überraschend guten Hinrunde vielleicht doch zu groß? Immerhin konnte die Tabellenspitze nach wie vor behauptet werden.

Im Europapokal wartete mit dem AS Rom nun ein echter Kracher, bei dem sich die Bayern im Hinspiel durch einen 2:0 Sieg eine hervorragende Ausgangssituation für das Rückspiel auf italenischem Boden holten. Doch auch im Olympiastadion zu Rom setzte sich der deutsche Pokalvertreter mit einem Sieg durch. 2:1 lautete das Auswärts-Ergebnis, zu dem insbesondere Ludwig Kögl nach seinen jeweiligen Einwechslungen immer wieder mit gefährlichen Dribblings ganz erheblich beigetragen hatte. Ihm blieb es vorbehalten, seine famose Leistung mit einem Siegtreffer zu krönen.

Dermaßen beflügelt wurde auch die Hürde im nationalen Pokal souverän genommen. Im Ulrich-Haberland-Stadion zu Leverkusen setzte sich der Titelverteidiger ohne große Mühe mit 3:1 gegen Bayer 04 durch. Prompt lief es auch in der Liga wieder besser. Zu den teilweise auch torreichen Erfolgen über Köln, Stuttgart, Düsseldorf und Schalke gesellten sich auswärts auch Unentschieden in Mannheim und Frankfurt. EIne gute Punkteausbeute im März des Jahres 1985, die für eine breite Brust bei den zukünftigen Aufgaben in den beiden Pokalwettbewerben sorgen würde – so dachte man.

Doch die Mannschaft tat sich schwer. Im Halbfinale des DFB-Pokals kam es mit Borussia Mönchengladbach, immerhin aktueller Tabellendritter der Liga, zur Neuauflage des letzten Endspiels. Als es in München nach 90 Minuten immer noch 0:0 stand, erlebten immerhin 52.000 Zuschauer ein Novum: Im 25.DFB-Pokalspiel des FC Bayern im Olympiastadion ging es erstmals in die Verlängerung. In dieser sorgte ein Elfmeter der Marke “musste-man-nicht-geben” für die Entscheidung. Sören Lerby verwandelte sicher. Glück gehabt!

Nach dem Hinspiel der Europapokal-Halbfinalbegegnung gegen den FC Everton machte sich allerdings Ernüchterung breit. Die starken Engländer ertrotzen sich im Olympiastadion ein 0:0. Im Rückspiel hätte der FC Bayern gegen den kleineren der beiden Liverpooler Klubs beinahe für eine echte Überraschung gesorgt, denn Dieter Hoeneß sorgte mit seinem Treffer für die 1:0 Pausenführung. Doch die Engländer fingen sich relativ rasch, antworteten mit zwei Toren zur eigenen Führung und ließen kurz vor Schluss noch das 3:1 folgen. Ein echtes Ärgernis, denn nach Liverpool FC, Aberdeen, Aston Villa und Tottenham war der FCB damit bereits nun schon zum fünften Mal in Folge an einer britischen Mannschaft gescheitert. Everton setzte sich übrigens im Endspiel gegen Rapid Wien durch und gewann seinen bis heute einzigen europäischen Titel.

Zurück in die Bundesliga. Dort kassierte die Mannschaft in Hamburg ihre zweite Rückrunden-Niederlage. Da jedoch ein Spieltag später die “Elf vom Niederrhein” erneut, und zwar diesmal deutlich, mit 4:0 im Olympiastadion besiegt werden konnte, war die Truppe von Udo Lattek wieder auf Kurs. Nach einem Auswärtspunkt in Bochum und zwei doppelten Punktgewinnen über Leverkusen und Karlsruhe, steuerte das Team zielgerichtet dem möglichen zweiten Double der Vereinsgeschichte nach 1969 entgegen.

Das daraus nichts wurde, ist eine der überraschendsten Endspiel-Entscheidungen des DFB-Pokals. Der DFB hatte sich zuvor, nachdem das Finale jährlich wechselnd irgendwo in der Republik – aber meist in Frankfurt – stattfand, erstmalig dazu entschlossen, sich auf einen dauerhaften Endspielort festzulegen. Hierfür wurde die geteilte Stadt Berlin auserkoren. Eine sehr gute Idee, bis sich dafür eines Tages mal die Profis der Hertha qualifizieren sollten…

Für die Bayern ging die Premiere daneben. Gegen den vermeintlichen Underdog, Bayer 05 Uerdingen, sorgte zwar Hoeneß schnell für die erwartete Führung, doch die Kicker des Chemie-Riesen sorgten postwendend für den Ausgleich. Als Wolfgang Dremmler unmittelbar zu Beginn der zweiten Halbzeit die Rote Karte kassierte, verlor die Mannschaft die Linie und durch ein weiteres Tor der Bayer-Elf schließlich sogar das Spiel. Aber nicht nur das. In seiner achten Endspiel-Teilnahme im DFB Pokal zog der FC Bayern erstmals den Kürzern. Den beeindruckenden Nimbus eines ungeschlagenen Finalisten war der FCB, nach 1982 gegen Aston Villa, nun auch national los. Schade.

Jetzt aber galt alle Konzentration der Meisterschaft, in der noch zwei Spieltage zu absolvieren waren. Mit einem glatten 3:0 Heimsieg über Kaiserslautern schuf man sich eine vorentscheidende Ausgangsposition für den letzten Spieltag in Braunschweig, wo ein Unentschieden gereicht hätte. Der einzig verbliebene Konkurrent um den Titel war Werder Bremen. Die Hanseaten traten allerdings zeitgleich bei Borussia Dortmund an, denen immernoch der Abstieg drohte. Davon befreiten sie sich jedoch mit einem 2:0 über den SVW, so dass der 1:0 Sieg durch den Treffer von Dieter Hoeneß in Braunschweig nur noch das Sahnehäubchen auf einer turbulenten Saison darstellte, die mit der achten Meisterschaft gekrönt wurde.


20. Dez. 2009

Der FC Bayern hat seinen Zuschauern in seinem letzten Spiel im Kalenderjahr 2009 ein Schützenfest geboten – mit 5:2 schoss der Rekordmeister den Tabellenletzten Hertha BSC Berlin zurück in die Hauptstadt. Die Bayern waren ihrem Gegner aus Berlin über 90 Minuten in allen Belangen haushoch überlegen und hätten bei konsequenterer Spielführung und besserer Chancenverwertung auch deutlich höher gewinnen können. Vor 69.000 Zuschauern in der ausverkauften Allianz Arena hatte Mario Gomez nach Flanke von Philipp Lahm in der 9. Minute die erste gute Chance, sein Kopfball verfehlte das Tor aber knapp. 3 Minuten später war es wieder Gomez, der nach einem schönen Pass von Arjen Robben seinen Gegenspieler in Leere rutschen ließ, aber am überragend mit dem Fuß parierenden Jaroslav Drobny im Berliner Tor scheiterte. Das 1:0 fiel dann in Minute 16: nach einer Ecke von Holger Badstuber kam Daniel van Buyten am kurzen Pfosten frei zum Kopfball und ließ Drobny keine Chance. Rund 15 Minuten später flankte Lahm von der rechten Seite halbhoch in den Strafraum zu Gomez, der Drobny per Beinschuss bezwingen konnte – 2:0, allerdings stand Gomez knapp im Abseits (31.). Die Entscheidung fiel nur 2 Minuten später. Gomez hatte sich ganz stark auf der rechten Angriffsseite an seinem Gegenspieler vorbeigetankt, seinen Flachpass in die Mitte konnte Drobny nur vor die Füße von Robben abklatschen, der dann kein Problem hatte, den Ball aus 7 Metern einzunetzen – 3:0 (33.). Die erste Großchance der Hertha vergab Maximilian Nicu. Martin Demichelis hatte an der Torauslinie den Ball fahrlässig gegen Raffael verloren, doch Nicu verstolperte nach Pass von Raffael 10 Meter freistehend vor Hans-Jörg Butt den Ball. In Minute 41 dann noch einmal Raunen in der Allianz Arena: nach einem tollen Flankenlauf von Robben brachte Ivica Olic den Ball per Hacke Richtung Tor, doch Drobny stand goldrichtig und konnte in höchster Not parieren. Die Bayern begannen auch in Halbzeit 2 wie die Feuerwehr. Olic schickte Gomez steil, der sich dann aber den Ball zu weit vorlegte, wodurch Drobny letztendlich die Großchance vereiteln konnte (49.). 3 Minuten später setzte Danijel Pranjic einen Schuss von der Strafraumgrenze knapp am recht Pfosten vorbei. Glück dann in Minute 57, als Butt einen Schuss von Raffael in die Mitte abklatschen ließ und der Nachschuss von Lukasz Piszczek am Außenpfosten landete. Jubeln durften die Zuschauer dann wieder in Minute 60, nachdem Robben den Ball toll zu Thomas Müller durchgesteckt hatte und der Youngster mühelos vollstrecken konnte – 4:0. Nur zwei Minuten später eine Kopie des 1:0. Badstubers Ecke köpfte van Buyten am kurzen Eck ins Tor – Schiedsrichter Marco Fritz gab das Tor wegen eines angeblichen Foulspiels fernab vom Ball nicht. Wieso er gepfiffen hat, wird wohl der Schiedsrichter nur selber wissen. Bastian Schweinsteiger knallte kurz darauf einen Freistoß aus 25 Metern ans Lattenkreuz (64.). Wiederum nur zwei Minuten später parierte Drobny erneut weltklasse aus der Nahdistanz gegen Gomez, der nach Lahm-Pass in den Ball gesprintet war. Den ersten Berliner Treffer gab es in der 71. Spielminute. Erneut war es Demichelis, der erst stümperhaft am Strafraumeck den Ball gegen Adrian Ramos verlor und dann noch zu allem Überfluss den Kullerschoss des Herthaners, der neben das Tor gegangen wäre, ins eigene Tor lenkte. Das letzte Tor des FC Bayern 2009 war Olic vorbehalten. Gomez steckte schön in die Gasse zu Olic durch, der Drobny verladen konnte und links unten einschob – 5:1. Der Rest war Aus- und Schaulaufen. Einen kleinen Schönheitsfleck gab es noch in der 90. Minute, als van Buyten nach Flanke von Arne Friedrich im Zentrum schlief und Raffael unbehindert zum 5:2-Endstand einköpfen konnte.

Der FC Bayern überwintert in der Bundesliga mit 33 Punkten hinter Bayer 04 Leverkusen (35) und dem FC Schalke 05 (34) auf Platz drei. Die deutlichen Leistungssteigerung zum Ende der Hinrunde und die anstehenden (dauerhaften) Comebacks von Robben und vorallem auch Franck Ribéry lassen aber auf einen rosigen Saisonverlauf hoffen.

Es spielten: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten, Badstuber (73. Braafheid) – Schweinsteiger, Pranjic – Robben, Müller (63. Altintop) – Gomez, Olic (80. Klose)

Mein persönliches Fazit: Die letzten Spiele lassen eigentlich kein Spielraum für meckern, auch das 5:2 gegen die Hertha war eine starke Partie. Negativ aufgefallen ist mir nur wieder Martin Demichelis. In den letzten 4 Spielen hat er 3 von 4 Gegentoren (mit-)verschuldet – und das ganze nur wegen seiner lässigen Art und Weise. Das geht so einfach nicht, ich hätte ihn auch gegen Berlin schon zur Halbzeit gegen Breno ausgetauscht. Edson Braafheid hat bei seinen 17 Minuten Einsatz eindrucksvoll gezeigt, warum er für den FC Bayern im besten Fall Ergänzung ist. Die Wechsel gestern habe ich auch nicht nachvollziehen können. Louis van Gaal hat das einerseits schon gut gemacht, auch mal Bankdrücker ranzulassen, andererseits hätte man den einen vielleicht früher und den anderen gar nicht einwechseln sollen. Wieso ein Anatoliy Tymoshchuk von van Gaal vollkommen rasiert wurde, verstehe ich auch nicht. Dass ihm mittlerweile der allenfalls durchschnittliche Pranjic im zentralen defensiven Mittelfeld vorgezogen wird, ist fast schon Hohn. Eins muss man aber ganz klar festhalten: Bei allem Unverständnis geben die Spielweise und die Ergebnisse der letzten Wochen van Gaal in seinen Entscheidungen vollkommen recht…


19. Dez. 2009

11 Tage nach dem Spiel in der Champions League bei Juventus Turin muss der FC Bayern am letzten Hinrundenspieltag der Bundesliga erneut gegen eine “alte Dame” antreten – Hertha BSC Berlin gastiert am heutigen Samstag um 15.30 Uhr in der ausverkauften Allianz Arena. Herbstmeister können die Mannen um Trainer Louis van Gaal nicht mehr werden, da der FC Schalke 05 am gestrigen Freitag den FSV Mainz 05 1:0 besiegte. Viel wichtiger würde aber sowieso ein positiver Jahresabschluss mit einem möglichst überzeugenden Sieg gegen den abgeschlagenen Tabellenletzten aus Berlin sein – abgerechnet wird sowieso erst am Ende der Saison. Zu leicht darf man die Berliner aber nicht nehmen. Zwar konnte die Hertha in den ersten 16 Saisonspielen gerade einmal 6 Punkte einheimsen (Anm.: lediglich die legendäre Tasmania aus Berlin war mal mit 5 Punkten schlechter), doch konnte sie sich nach starker Leistung am letzten Spieltag ein 2:2 gegen Tabellenführer Bayer 04 Leverkusen erkämpfen. Ebenso schafften die Berliner durch einen 1:0-Erfolg gegen Sporting Lissabon in dieser Woche den Sprung unter die letzten 32 Teams in der Europa League. Franck Ribérys Comeback nach 2,5 Monaten Verletzungspause fällt leider aus, der Franzose leidet unter einer Entzündung des Nagelbettes. Mark van Bommel wird aufgrund fünfer gelber Karten nicht dabei sein. Arjen Robben dürfte wieder fit genug für die Startformation sein, ob van Gaal allerdings seine Startelf (mit Ausnahme van Bommel) vom 5:1-Sieg beim VfL Bochum ändern wird, ist noch fraglich.

Wahrscheinliche Aufstellung: Butt – Lahm, Demichelis, van Buyten, Badstuber – Tymoshchuk – Schweinsteiger, Pranjic – Müller, Gomez, Olic

Das Spiel der Amateure des FC Bayern ist wie schon letzte Woche abgesagt worden. Ein unbespielbarer Platz im Sportpark Unterhaching machen eine Austragung der Drittligapartie SpVgg Unterhaching – FC Bayern Amateure (urprünglich angesetzt für Samstag, 14.00 Uhr) unmöglich.


18. Dez. 2009

Der FC Bayern hat bei der heutigen Auslosung des Achtelfinales der Champions League in Nyon (Schweiz) eine lösbare Aufgabe zugewiesen bekommen. Die Mannschaft um Trainer Louis van Gaal, die das Achtelfinale durch eine 4:1-Gala bei Juventus Turin erreicht hatte, trifft auf den Ex-Club von Luca Toni, den AC Florenz. Die Fiorentina war schon in der Saison 2008/2009 Gegner des FC Bayern in der Champions League. Damals gewannen die Roten in der Gruppenphase daheim sicher mit 3:0 und erkämpften sich in Florenz ein 1:1. Unterschätzen darf man die Fiorentina aber sicherlich nicht, immerhin landete sie in der Gruppenphase in der Tabelle vor Olympique Lyon und dem FC Liverpool. Das Hinspiel wird am Mi., den 17.02.2010 um 20.45 Uhr in der Allianz Arena ausgetragen. Das Rückspiel findet am Dienstag, den 09.03.2010 ebenso um 20.45 Uhr in Florenz statt.

Das Achtelfinale im Überblick:

FC Bayern München – AC Florenz

VfB Stuttgart – FC Barcelona

Olympiakos Piräus – Gironsdins Bordeaux

Inter Mailand – FC Chelsea London

ZSKA Moskau – FC Sevilla

Olympique Lyon – Real Madrid

FC Porto – FC Arsenal London

AC Mailand – Manchester United

vor »

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